Titel: Die Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1898, Band 308/Miszelle 5 (S. 96)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj308/mi308mi04_5

Die Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein

hat die Lieferung eines neuen Raddampfers, der im März 1899 in Dienst gestellt werden soll, der deutschen Werft von Gebr. Sachsenberg in Rosslau a. d. Elbe übertragen. Das Schiff soll ein erstklassiges Salonboot von 83 m Länge in der Wasserlinie, 8,2 m Breite zwischen den Radkasten und 1,09 m Tiefgang in dienstbereitem Zustande werden, während die grössten heutigen Salonboote 70 m Länge bei 7,32 m Breite messen. Das Boot wird ganz aus deutschem Material hergestellt, erhält eine Verbundmaschine von 1250 i und vier engröhrige Siederohrkessel (System Dürr) von zusammen 500 qm wasserberührter Heizfläche. Die Fahrgeschwindigkeit soll so bemessen werden, dass die Strecke Köln-Mainz gegen Strom bei einem Wasserstande von 2 m Cauber Pegel in 11¾ Stunden gegen 12¼ Stunden jetzt durchlaufen wird. (Stahl und Eisen.)

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