Titel: Carbolineum als Holzschutz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1898, Band 308/Miszelle 1 (S. 139)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj308/mi308mi06_1

Carbolineum als Holzschutz.

Auf der in Stuttgart abgehaltenen 25. Versammlung deutscher Forstmänner erregte in der damit verbundenen Ausstellung in das Forstfach einschlagender Gegenstände der Abschnitt eines tannenen Brettstücks Beachtung. Dasselbe rührt von einer vor 18 Jahren im Freien aufgestellten mit Carbolineum Avenarius getränkten Planke her. Das Brettstück war derjenigen Stelle entnommen, welche zum Theil in den Boden eingegraben war, zum Theil aus demselben herausragte. Obgleich sonst das Holz gerade hier in Folge der wechselnden Feuchtigkeit am frühesten zu verderben beginnt, zeigte der Abschnitt keine Spur von Fäulniss. Ein Anschnitt des Brettstücks zeigte, dass die Imprägnirung seiner Zeit recht gründlich vorgenommen war und in dieser Hinsicht wird bei Verwendung von Carbolineum häufig gefehlt. Der Aufstrich muss satt erfolgen, auch soll möglichst trockenes Holz verwendet werden, damit das Material tief eindringen kann. Auch sollten die Holzbauten, Pfosten u.s.w. nicht erst nach der Aufstellung, sondern vorher gestrichen werden.

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