Titel: Kitte für Sandstein.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1898, Band 309/Miszelle 1 (S. 19)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj309/mi309mi01_1

Kitte für Sandstein.

1 Th. Schwefel und 1 Th. Harz werden jedes für sich geschmolzen, die geschmolzenen Massen zusammengemischt und alsdann 3 Th. Bleiglätte und 2 Th. zerstossenes Glas eingerührt. Die letzteren beiden Bestandtheile müssen völlig trocken und vorher fein gepulvert und gemischt sein. Einen ebenso guten Kitt erhält man, wenn man 1 Th. Schwefel, 1 Th. Pech und 1/10 Th. Wachs zusammenschmilzt und mit 2 Th. Ziegelmehl versetzt. Die Steine, die man kitten will, oder zwischen deren Fugen man den Kitt einzugiessen beabsichtigt, müssen vollkommen trocken sein; am besten ist es, sie, wenn es angeht, etwas zu erwärmen und die Flächen, worauf der Kitt haften soll, mit Oelfirniss ein- bis zweimal zu bestreichen. Die angegebenen Kitte sind hauptsächlich da von Werth, wo die Steine der Sonnenhitze oder auch der Kälte, dem Regen oder dem Schnee besonders ausgesetzt sind. In diesen Fällen geben sie bessere Erfolge, als die mit Cement angerührten Kitte. (Nach der Deutschen Chem.-Ztg.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: