Titel: Eingesandt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1898, Band 309/Miszelle 2 (S. 100)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj309/mi309mi05_2

Eingesandt.

In einem Circular des Deutschen Treibriemenfabrikantenverbandes wird geklagt, dass das Leder theurer geworden, und dass nun ein Theil der Fabrikanten, um für denselben Preis liefern zu können, die Treibriemen schlechter machen muss. Um dies zu verhindern, hat der Verband einen Minimalpreis festgesetzt, den jeder Fabrikant nehmen muss, wenn derselbe seinen Treibriemen den Verbandsstempel aufdrücken will. Wo der Verbandsstempel aber angewendet wird, ist der Fabrikant verpflichtet, bestimmte Vorschriften in Bezug auf die Qualität des Leders und der Arbeit zu beobachten. Wer dieselben nicht befolgt, für den treten schwere Strafen ein. Jeder Treibriemenconsument, welcher garantirt gute Waare haben will, darf jetzt nur solche mit dem Verbandsstempel verlangen und, falls er dennoch nicht Ia.-Waare empfängt, sich bei dem Verband beschweren. Dieses Verfahren scheint uns geeignet, den deutschen Treibriemen über den Rahmen Deutschlands hinaus einen guten Namen zu geben.

Die von der Firma Court und Baur in Köln-Ehrenfeld seither unter dem Namen Mangananstrichfarbe in den Handel gebrachte und jetzt mit der Bezeichnung „Tegolin“ unter D. R. G. M. Nr. 25469 geschützte Rostschutzfarbe zeichnet sich dadurch aus, dass sie 100 Proc. specifisch leichter ist wie Bleifarbe, die vorherige Grundirung mit Mennigen u.s.w. unnöthig macht und grosse Haltbarkeit gegen Witterungseinflüsse besitzt.

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