Titel: Alcagewinnung in Ostindien.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1898, Band 309/Miszelle 6 (S. 220)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj309/mi309mi11_6

Alcagewinnung in Ostindien.

Dieses in der Elektricität als Isolirmittel benutzte Material, welches auch als Glimmer bekannt ist, findet sich nach Mittheilungen von R. W. Tompson in dem westlichen Theile von Nellores in Ostindien, dort, wo das flache Land in das Gebirgsland übergeht, vor. Das Anzeichen für das Vorhandensein des Mica ist das Zutagetreten von Quarz und Feldspath, in deren Begleitung Mica gewöhnlich vorkommt, und zwar zuweilen mit diesen Gesteinsarten zu einem grobkörnigen Granit vereinigt oder auch in grossen abgesonderten Massen. Es gibt Micaminen in Ausbeutung bei Inikurti, Utukur, Chaganum, Sydapuram und Khandali, welche Orte von West-Süd-West zu Süd-Süd-West in 20 bis 30 Meilen Entfernung von der Stadt Nellore liegen. Ebenfalls sind Anzeichen im Norden für das Vorhandensein von Mica da. Die erste Mine, jene zu Utukur, wurde im J. 1888 eröffnet. Das Mineral wird nahe der Oberfläche gefunden und kommt in Massen von 2,8 bis 5,7 cbm Inhalt vor.

-h.

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