Titel: Geplante Versorgung St. Petersburgs mit elektrischer Energie.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1903, Band 318/Miszelle 7 (S. 16)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj318/mi318mi01_7

Geplante Versorgung St. Petersburgs mit elektrischer Energie.

Nach den Mitteilungen der St. Petersburger Zeitung hat die Gesellschaft „Siitola“, die Besitzerin der Wasserfälle von Linakosi in Finnland, der technischen Abteilung des St. Petersburger Stadtamtes einen Entwurf zur Versorgung des städtischen Fernsprechnetzes und der Strassenbahnen mit elektrischer Energie vorgestellt. Die Gesellschaft will der Hauptstadt elektrische Energie bis 20000 PS liefern und den Strom in kupfernen Leitungsdrähten von den Wasserfällen Finnlands über Beloostrowo durch die Vororte der Stadt zuführen. Dem Stadtamt sind von der Gesellschaft folgende Bedingungen vorgeschlagen worden:

Die Stadt pachtet von der Unternehmerin elektrische Energie für einen Zeitraum von 25 Jahren und für 80 Millionen Kilowattstunden jährlich, wobei der Arbeitstag zu 15 Stunden gerechnet wird. Der Gesellschaft wird das Recht eingeräumt, auch Privatpersonen und der Industrie elektrische Energie zu liefern. Als Pachtzahlungen werden angesetzt:

Bei einem Verbrauch

bis 30000 Kilowatt 7 Kopek. (etwa 15 Pf.) p. Kilowatt
von 30000–60000 6 ( „ 13 „ ) „ „
über 60000 5 ( „ 11 „ ) „ „

Der Entwurf wird gegenwärtig von einem besonderen Ausschuss des St. Petersburger Stadtamts begutachtet.

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