Titel: Die Zeichenmaschine
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1903, Band 318/Miszelle 3 (S. 384)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj318/mi318mi24_3

Die Zeichenmaschine

der Wellmann-Seaver-Morgan Engineering Co. in Cleveland (Ohio) besteht nach Genie Civil aus einem beweglichen Kopf a, mit den Linealen e und d, der das eigentliche Instrument bildet und auf der ganzen Fläche der Zeichnung verstellt werden kann. Durch den Mechanismus der beiden in Gelenken befestigten Parallelogramme bc und ba bleibt der Kopf zu sich stets parallel. Jedes dieser Parallelogramme besteht aus einem Paar gleicher Metallstäbe, deren Enden sich um Zapfen drehen. Die Zapfen des ersten Parallelogramms liegen an dem Scharnier c, das an der linken oberen Ecke des Zeichenbrettes befestigt ist, und an dem Metallkreis b, die Zapfen des zweiten ebenfalls an b und an dem beweglichen Kopf a. Letzterer ist mit einem Teilkreis versehen, um den sich ein System von 2 festen, rechtwinkeligen Armen verstellen lässt; diese Arme tragen die gradierten Lineale d und e mit verschiedenen Massstäben. Presschrauben lassen die Arme in jeder beliebigen Richtung festmachen. Es ist also möglich, zwei rektanguläre und parallele Liniensysteme von begrenzter Länge in allen Teilen der Zeichnung durch einfaches Verrücken des Instrumentes zu verzeichnen. Die Maschine ersetzt demnach Schiene und Winkel. Das Zeichnen geneigter Linien ist ebenso leicht, wie von wagerechten und senkrechen. Man hat nur die Arme d und e auf dem Teilkreise entsprechend einzustellen; für die gewöhnlichsten Winkel (30°, 45°, 60° und 90°) sind Hemmfedern angebracht, die ein augenblickliches Einstellen ermöglichen. Die gradierten Lineale lassen sich auch rasch auswechseln.

Textabbildung Bd. 318, S. 384

Ty.

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