Titel: An unsere Mitarbeiter!
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1914, Band 329/Miszelle 1 (S. 15–16)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj329/mi329mi01_1
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An unsere Mitarbeiter!

1. Bei Annahme eines Beitrages durch die Schriftleitung wird immer vorausgesetzt, daß der Beitrag weder ganz noch teilweise schon in andern Zeitschriften abgedruckt oder zum Abdruck angenommen oder gleichzeitig angeboten ist. Falls diese Voraussetzung nicht zutrifft, wird vom Verfasser erwartet, daß er der Schriftleitung davon Kenntnis gibt.

Textabbildung Bd. 329, S. 16
Textabbildung Bd. 329, S. 16

2. Manuskripte dürfen nur einseitig beschrieben sein. Stilistische Verbesserungen sind der Schriftleitung ohne weiteres gestattet, wesentliche Aenderungen wird sie nur im Einverständnis mit dem Verfasser vornehmen. Jedem Aufsatz soll eine kurze Inhaltsübersicht vorangehen. Zur Herstellung der Bildstöcke sind gute Skizzen beizufügen (vgl. die obenstehende Abb. 2). Bei Vereinbarung der üblichen Vergütung nach der Zeilenzahl wird der Raum für die Strichzeichnungen als Druckraum mitgerechnet, der Raum für vorhandene Bildstöcke jedoch nur dann, wenn diese vom Verfasser selbst beschafft sind.

3. Die Korrekturfahnen sind stets umgehend der Schriftleitung zurückzusenden. Es ist möglichst zu vermeiden, den Text zu ergänzen, ihn durch Streichung ganzer Sätze zu verändern, weil dadurch der Druckerei Kosten entstehen, die von der Vergütung des Verfassers in Abzug kommen müßten.

4. Als Belege werden von dem Verlag Freiexemplare bis zu 10 Stück abgegeben, weitere Exemplare gegen billigste Berechnung. Sonderdrucke, die für den eigenen Gebrauch des Verfassers, nicht etwa zur Versendung an Firmen, bestimmt sind, werden zum Selbstkostenpreise geliefert. Bestellungen hierauf sind stets auf den roten Zetteln der Korrekturfahnen zu vermerken. Bei der Bestellung von Sonderdrucken für geschäftliche Zwecke ist vorherige Vereinbarung erforderlich.

5. Die für die Polytechnische Rundschau bestimmten Mitteilungen bezw. die Berichte über fremde Arbeiten werden in tunlichst knapper Form unter Beschränkung auf das Wesentlichste erbeten. Wo angängig und angezeigt, sind einfache Systemskizzen (vergl. Abb. 2) zur Erläuterung der behandelten Gegenstände erwünscht. Bei den Berichten sollte immer an geeigneter Stelle der Name des Verfassers der besprochenen Arbeit genannt werden.

6. Bei Anfertigung von Pausen sind folgende Punkte zu beachten:

  • a) Die Striche sollen mit guter Ausziehtusche gleichmäßig ausgezogen werden, und zwar die Konturen in starken, die Schraffuren in dünnen Linien.
  • b) Schraffuren sind gleichmäßig auszuziehen, aber nicht wie in Abb. 1 gleich weit, sondern der Größe der zu schraffierenden Fläche entsprechend weit oder eng zu zeichnen (vergl. Abb. 2).
  • c) Querschnittflächen von geringer Breite (Bleche, Lager usw.) sind nicht zu schraffieren, sondern schwarz anzulegen.
  • d) Die Beschriftung ist in Blei auszuführen.
  • e) Das Pauspapier muß eine weiße Farbe haben.
  • f) Es empfiehlt sich, die Vorlagen, Pausen oder Zeichnungen mindestens doppelt so groß anzufertigen, als die Abbildungen in der Wiedergabe werden sollen.

Schriftleitung von Dinglers polytechnischem Journal.

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