Titel: Polytechnische Rundschau.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1915, Band 330 (S. 386–397)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj330/ar330073

Polytechnische Rundschau.

Neuere Untersuchungen und Messungen im Schraubenwasser mittels Düsen. In der Zeitschrift Schiffbau vom 28. Juli 1915 berichtet Flamm über Messungen, die in dem Schraubenversuchsbecken der Schiffbauabteilung der Königl. Technischen Hochschule zu Berlin zur Klarlegung der Strömungs- und Druckverhältnisse im Schraubenwasser vorgenommen wurden. Für die Messungen wurde eine für Propelleruntersuchungen besonders ausgebildete Pitotdüse benutzt. Sie besteht aus einem dünnen, 4 mm starken Messingrohr mit einer lichten Weite von 1½ mm, das über einen schlanken Konus von etwa 50 mm Länge in ein scharf ausgezogenes Mundstück ausläuft. Das Meßrohr ist nach der Mündung zu rechtwinklig umgebogen. Der in die Düse auslaufende Schenkel, der in die Strömungsrichtung eingestellt wird, ist mit etwa 100 mm ausreichend lang bemessen, daß eine merkbare Beeinflussung der Strömung durch das Meßrohr nicht zu erwarten ist. Da der Meßapparat sowohl der Höhe nach wie auch seitlich verschoben werden kann, so lassen sich mit der Düse die Druck- und Geschwindigkeitsverhältnisse über den ganzen Strömungsquerschnitt gut verfolgen. Für die Versuche wurde ein Zeise-Propeller von 100 mm ∅ benutzt. Die den Propeller tragende Welle wird von einem Arm gehalten, der zusammen mit dem Meßapparat an einem über dem Versuchsbecken auf Schienen laufenden Wagen, der auch den Antriebsmotor des Propellers trägt, befestigt ist. Die Propellerwelle wird mit Hilfe zweier Kegelräderpaare und einer senkrechten Zwischenwelle angetrieben. Der Tragarm, der diese Uebertragungswelle mit dem unteren Kegelräderpaarund der Propellerwelle umschließt, hat, um seinen Einfluß auf die Strömung möglichst zu beschränken, eine eigenartige Formgebung erhalten. Der senkrechte Teil des Armes hat elliptischen Querschnitt, während der die Propellerwelle tragende untere Teil die Welle eng umhüllt und nach vorn, also der Strömungsrichtung entgegen, in einen schlank ausgezogenen Konus ausläuft. Der Versuchspropeller ist soweit hinter dem Tragarm angeordnet, daß eine nennenswerte Störung der Bahn der Wasserfäden nicht zu befürchten ist.

Die bisher zum Abschluß gebrachten Versuche, die nur einen Abschnitt eines größeren Versuchsplanes bilden, wurden sämtlich bei feststehendem Wagen vorgenommen. Das Versuchsmaterial, das für verschiedene Umdrehungszahlen (n = 300 – 1000) zusammengestellt wurde, umfaßt die folgenden Messungen:

  • a) 20 mm hinter Hinterkante Propeller in senkrechter Richtung nach oben und unten und in wagerechter Richtung nach Backbord und Steuerbord;
  • b) 7,5 mm vor Vorkante Propeller in senkrechter Richtung nach oben;
  • c) 0 mm vor Vorkante Propeller in senkrechter Richtung nach oben und unten;
  • d) an der eintretenden Kante des Propellerflügels entlang senkrecht nach oben und unten.

Als Nullpunkt wurde für sämtliche Messungen die Einstellung der Düse auf Mitte Propeller und Hinterkante Nabe gewählt.

Die jeweilig als Funktion der Umdrehungszahl des Propellers aufgetragenen Druckkurven, die für die einzelnen |387| Messungsgruppen übersichtlich zusammengestellt sind, geben interessante Einblicke in das Strömungsbild. Aus der großen Fülle des Kurvenmaterials sind die angefügten Schaubilder zweier Gruppen von Messungen hinter und vor dem Propeller (Abb. 1 und 2) herausgegriffen. Sie lassen das Wesentlichste des Druck- und Geschwindigkeitsverlaufes klar erkennen.

Textabbildung Bd. 330, S. 387
Textabbildung Bd. 330, S. 387

Das Kurvenblatt (Abb. 1), in dem die Messungsergebnisse der Gruppe a, gemessen in wagerechter Richtung, vereinigt sind, zeigt die bemerkenswerte Erscheinung, daß hinter dem Propeller im Bereich der Nabe eine deutlich zutagetretende Strömung nach dem Propeller hin auftritt. Die Grenze der Nabe ist durch Wirbelbildung gekennzeichnet und erst im Bereich der Flügel tritt eine |388| Wasserbewegung nach hinten auf. Druck und Geschwindigkeit dieses nach hinten gerichteten Wasserstromes, der für die Vorwärtsbewegung nutzbar gemacht wird, steigern sich zunächst bis zu einer gewissen Grenze nach den Flügelenden hin. Der jeweilig erreichte Höchstwert ist abhängig von der Propellerdrehzahl. Je höher diese ist, um so weiter liegt das Maximum nach außen. Haben Druck und Geschwindigkeit diesen Höchstwert erreicht, so fallen die Kurven nach außen zu plötzlich ab. Noch bevor der Umfang des Propellerkreises erreicht ist, schneiden die Kurven die Nullinie und gehen damit in das Unterdruckgebiet über. In der Randzone tritt dann offenbar wieder Wirbelbildung auf, und erst etwa 25 v. H. außerhalb des Propellerkreises ist das Vorhandensein ruhigen Wassers feststellbar.

Wesentlich anders als im eigentlichen Druckgebiet verläuft die Strömung vor dem Propeller, also in der Saugzone. Das Kurvenblatt (Abb. 2), das die Ergebnisse der Messungen nach Gruppe b vereinigt, gibt ein charakteristisches Bild des Druck- und Geschwindigkeitverlaufes. Die Einwirkung der Nabe auf das Strömungsbild, die im Auftreten des Unterdruckes hinter dem Propeller und der dadurch hervorgerufenen entgegengesetzt gerichteten Strömung in die Erscheinung tritt, fällt hier natürlich fort. Die Kurven verlaufen daher stetiger. Ferner erstreckt sich der Einfluß des Propellers im Sauggebiet über einen wesentlich größeren Querschnitt als im Druckgebiet. Er reicht bei hohen Umdrehungszahlen noch über 50 v. H. über den Propellerkreis hinaus.

Textabbildung Bd. 330, S. 388

Ein schematisches Bild, das den möglichen Strömungsverlauf vor und hinter dem Propeller annähernd richtig darstellen dürfte, gibt Abb. 3. Sie macht deutlich den Wechsel der Strömungsrichtung hinter der Nabe kenntlich. Offenbar steht dieser mit der bekannten Schlauchbildung hinter dem Propeller, die Flamm bereits früher an seinen Photographien der arbeitenden Schraube nachweisen konnte, im engsten Zusammenhange. Irgendwelche Schlüsse aus den vorliegenden Ergebnissen auf die wünschenswerte konstruktive Gestaltung des Propellers zu ziehen, erscheint bei dem bisherigen Umfange der vorliegenden Versuche wohl verfrüht.

Kraft.

Die deutsche Lötwerkzeug-Industrie. Die Firma Gustav Barthel, Dresden 19 A, blickt auf ein 25-jähriges Bestehen zurück. Wer die Verhältnisse in derLötlampenindustrie kennt, weiß, daß es sich hier nicht nur um ein Firmenjubiläum, sondern um ein Jubiläum der deutschen Lötapparate-Industrie handelt. Der Name Gustav Barthel ist mit dem deutschen Lötwerkzeug eng verknüpft und die Bezeichnung „Original Barthel“ ist ein Kennzeichen für das deutsche Qualitätswerkzeug auf dem Spezialgebiete: „Lötapparate“ geworden. Das Unternehmen wurde im Jahre 1890 von dem Chemiker Gustav Barthel ins Leben gerufen, der während seiner Tätigkeit in verschiedenen Laboratorien erkannt hatte, daß ein Bedürfnis für Brenn-, Heiz- und Kochapparate mit flüssigen Brennstoffen (Benzin, Spiritus, Petroleum usw.) vorhanden war. Die Firma kann sich mit Recht als die Begründerin dieser Industrie im Großen bezeichnen. Es wurde mit der Herstellung von Lötwerkzeugen für flüssige Brennstoffe, die wenige Jahre zuvor aufgekommen waren, begonnen. Auch die Fabrikation von Kochapparaten für den Hausgebrauch, die auf dem gleichen Prinzip der Vergasung von flüssigen Brennstoffen beruht, wurde später aufgenommen. Nach einigen Jahren (1895) konnte die Firma bereits in ihr eigenes Fabrikgrundstück, Kyffhäuserstraße 27, übersiedeln. Die ständig wachsende Nachfrage nach den Barthelschen Löt-, Heiz- und Kochapparaten hatte zur Folge, daß fortgesetzt umfangreiche Ergänzungsbauten auf diesem Grundstück vorgenommen werden mußten, bis zuletzt die Zahl der Angestellten und Arbeiter auf annähernd 250 gestiegen und das Unternehmen weit über die Grenzen des deutschen Landes hinaus bekannt geworden war. Ein vollständiger Fabrikneubau mit wesentlichen Vergrößerungen der ganzen Anlage war für das Jahr 1914 geplant und bereits begonnen, als der Weltkrieg ausbrach und Bauarbeiten Einhalt gebot.

Eine der Hauptursachen für die allgemeine Verbreitung der Barthelschen Apparate ist neben ihrer zweckmäßigen Bauart die zuverlässige Herstellungsweise. Weiter ist die Firma bemüht, ihre eigenen Wege zu gehen und fast ausnahmslos eigene Formen der Apparate herauszubringen, wodurch es ihr gelang, maßgebend und führend auf diesem Gebiete zu bleiben. Erwähnt seien in erster Linie die chemischen Apparate, sodann die Spirituslötlampen, die Benzinlötkolben und Benzinlötlampen mit ihren einfachen geraden Vergaserkanälen, dann die Petroleumlötlampen und_–Gebläse, sowie der tragbare Petroleumlötofen.

Diese Grundsätze sichern dem Hause Gustav Barthel auch weiterhin eine günstige Entwicklung, die übrigens auch aus nationalem und volkswirtschaftlichem Interesse wünschenswert ist: denn gerade auf diesem Gebiete macht sich noch vielfach eine Vorliebe für ausländische Fabrikate bemerkbar, für die sachliche Gründe nicht vorhanden sind, und mit denen der Weltkrieg endgültig aufräumen muß.

Aus dem Kataloge, den die Firma aus Anlaß ihres Jubiläums herausgab, mag noch hervorgehoben werden, daß sich die Firma den Zeitverhältnissen insofern anzupassen wußte, als sie in anbetracht des Benzinmangels eine Lötlampe mit Druckpumpe für Spiritus herausgebracht |389| hat, die in drei verschiedenen Größen hergestellt wird. Die reiche Auswahl an Lötapparaten in jeder Größe zeigt das Bestreben der Firma, ihre Lötwerkzeuge allen nur denkbaren Zwecken in Industrie und Gewerbe anzupassen, so daß der Klempner und der Kupferschmied, der Elektrotechniker und Installateur, der Handwerker wie der fabrikmäßige Großbetrieb das gerade für ihre Zwecke besonders geeignete Werkzeug finden.

Textabbildung Bd. 330, S. 389

Ueber zwei interessante Fälle von Brucherscheinungen an Konstruktionsteilen, die von dem seiner Zeit eingestürzten Turmgerüst der Telefunkenstation in Nauen bei Berlin herrühren, berichtet R. Loebe in der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure 1915 S. 577. Es handelt sich zunächst um ein Winkeleisenstück mit Schenkeln 50 × 6, dessen Schenkel, wie Abb. 1 zeigt, auf einer Länge von etwa 16 cm nach rückwärts aufgebogen sind, so daß sie fast in eine Ebene zu liegen kommen, und das längs der Winkelkante sechs zur Längsrichtung senkrechte Spalte oder mundförmige Oeffnungen aufweist, die aus Abb. 2 und 3 deutlich zu erkennen sind. Ein Blick auf die Winkelkante in Abb. 2 läßt erkennen, daß das Winkeleisenstück zuerst eine starke Biegung um 180° erfahren hat, ehe es in die jetzige Gestalt zurückgebogen wurde, wobei eben, wie schon bemerkt, die Schenkel flach aufgebogen worden sind. Außer den hierbei aufgetretenen Schubkräften hat das Material an der äußeren Winkelkante auf Druck und an der inneren noch eine Beanspruchung auf Zug erfahren. Der Biegungshalbmesser wurde zu 18 mm bestimmt. Die ersten Risse, die an den einzelen Stellen zum Bruch geführt haben, sind längs der ursprünglich äußeren Winkelkante infolge der gewaltigen Stauchung beim erstmaligen Biegen entstanden. Sie haben sich bis in die Nähe der inneren Winkelkante fortgesetzt. Hierist dann beim Wiederaufbiegen nach rückwärts die völlige Lostrennung von Teilchen und damit der Bruch eingetreten. Die metallographische Untersuchung hat keinen Anhalt für die Annahme ergeben, daß diese Rißbildung durch Materialfehler herbeigeführt wurde. Sie kann daher nur auf die ungewöhnliche Art der mechanischen Beanspruchung zurückgeführt werden.

Textabbildung Bd. 330, S. 389
Textabbildung Bd. 330, S. 389

Die Leidensgeschichte dieses Konstruktionsteiles ist sonach wie folgt zu denken:

Das Winkeleisenstück hat ursprünglich eine senkrecht oder wenigstens sehr schräg nach oben gerichtete Stütze des Gerüstes dargestellt. Es war oben und unten mit anderen, schweren Konstruktionsteilen fest verbunden. |390| Während des Einsturzes ist der höhergelegene dieser Teile in Bewegung geraten und hat die Winkeleisenstütze im Fallen mitzureißen versucht, während der untere Teil vom anderen, noch ruhenden Körper festgehalten wurde. Eine Stelle geringeren Widerstandes wurde hierdurch längs der Winkelkante stärker zusammengedrückt. Infolge dieser Verkürzung konnten die Schenkel nach der Biegungsebene zu aufgebogen werden, bis sie den Winkel von 180° miteinander bildeten. Infolge der Verkleinerung des Widerstandes an dieser Stelle konnte nunmehr der Konstruktionsteil eine weitere schnelle Biegung bis etwa 180° erfahren, d.h. völlig umgeknickt werden.

Textabbildung Bd. 330, S. 390
Textabbildung Bd. 330, S. 390

Die verschiedenen Stadien sind in Abb. 4 dargestellt. Die gestrichelten Linien bezeichnen die ursprüngliche Stellung der Stütze am Gerüst (Stellung I) und denjenigen Augenblick, in welchem die Schenkel nach rückwärts gerade aufgebogen waren (Stellung II), der ausgezogeneTeil den Endzustand des ersten Entstaltungsabschnittes: die Umknickung (Stellung III).

Textabbildung Bd. 330, S. 390

Die Wiederauswärtsbiegung ist wahrscheinlich dadurch herbeigeführt, daß der jetzt unten hängende Konstruktionsteil durch einen anderen fallenden Körper beschwert worden ist, oder die bisher fest gebliebene Unterlage selbst nachgegeben hat, ohne indessen herunterzufallen. Hierdurch wurde auch der ursprünglich untere Teil der Stütze um einen beträchtlichen Winkel mit heruntergebogen, wobei durch die Zugwirkung des am freischwebenden Teil hängenden Körpers der geknickte Teil um 180° wieder aufgebogen wurde (Stellung IV).

Textabbildung Bd. 330, S. 390
Textabbildung Bd. 330, S. 390

Der zweite Fall betrifft einen Spannanker, den vermutlich zuerst gerissenen Teil der Verankerung des Turmgerüstes. Es ist ein Stück Rundeisen, das an einem Ende zu einem Auge ausgeschmiedet wurde. Das Auge ist im Loch quer durchgebrochen, wie Abb. 5 zeigt. Die eine der beiden Bruchflächen weist zwei vom normalen Bruchgefüge etwas abweichende Stellen auf, die aus Abb. 6 zu erkennen sind: Von der größeren Vertiefung rechts oben führt eine Bruchlinie schräg nach dem unteren Rande. Die bohnenförmige, helle Stelle hat feineres Bruchgefüge als der übrige Teil. Schliffe, die dem Teil hinter dieser Bruchfläche entnommen wurden, zeigten, daß das Material nicht durchgehends homogen ist, sondern, daß dem normalen Material, einem weichen Schmiedeeisen, um die erwähnte Bruchfläche herum ein fremdes, sehr unreines, weil sehr phosphorreiches Eisen aufgeschmolzen |391| worden ist. Abb. 7 zeigt den Umfang dieser fehlerhaften Stelle direkt hinter der Bruchfläche. Der schraffierte Teil bedeutet das aufgeschmolzene Material. Abb. 8 ist das Aetzbild eines Schliffes, der Teils derselben Fläche b, teils den zu ihr senkrechten Flächen g und h angehört. Auch hier verrät sich das fremde Metall durch dunkle Färbung beim Aetzen. Das minderwertige Metall enthält 0,77 v. H. Phosphor. Sein außerordentlich grobkörniges Gefüge zeigt Abb. 9. Zugleich finden sich darin zahlreiche Bläschen, Schlacken und andere Verunreinigungen vor. Die Ferritkörner verdanken ihre Größe dem außerordentlich hohen Phosphorgehalt, der auch ohne die übrigen Fremdkörper die Festigkeitseigenschaften des Materials stark herabsetzen mußte, teilweise aber auch einer örtlichen Ueberhitzung. Abb. 10 zeigt den Verlauf der Grenze zwischen dem normal und dem aufgeschmolzenen, kranken Material.

Textabbildung Bd. 330, S. 391
Textabbildung Bd. 330, S. 391

Da auf Grund des mikroskopischen Befundes eine falsche Wärmebehandlung des Schmiedestückes nicht in Frage kommt, besteht kein Zweifel darüber, daß der Bruch des Konstruktionsteiles auf die Gegenwart dieses stark phosphidhaltigen, und auch sonst stark verunreinigten Materials an der erwähnten Bruchfläche zurückzuführen ist. Die Bruchfläche führt zu einem Drittel ihrer Größe durch dieses Material hindurch. Wahrscheinlich ist beim Ausschmieden des Auges zu wenig Material benutzt worden, und man hat darum anderes, außerordentlich minderwertiges Metall aufgeschmolzen. Das Auge mußte daher an einer solchen Stelle, wie sie die Bruchfläche umgab, bei starker Beanspruchung früher oder später zum Bruch kommen.

Gleitwiderstand von Nietverbindungen. Der Widerstand, den Nietverbindungen äußeren Kräften entgegensetzen, ist bis zu gewissem Grade durch die Reibung bedingt, die an den Berührungsflächen der vernieteten Teile infolge des durch das Schrumpfen der Niete erzeugten starken Aufeinanderpressens dieser Teile entsteht. Ueber die Größe dieses Reibungswiderstandes hat man sich bisher nur ziemlich unklare Vorstellungen machen können. Wichtige Aufschlüsse darüber haben Versuche gebracht, die für den Verein deutscher Brücken- und Eisenbaufabriken im Königl. Materialprüfungsamt zu Groß-Lichterfelde unter der Leitung des Vorstehers der Abteilung für Metallprüfung, des Geheimen Regierungsrats Professor Rudeloff, ausgeführt worden sind.

Da Niete auch bei sorgfältigster Arbeit infolge der Zusammenziehung beim Erkalten die Nietlöcher nie voll ausfüllen, so tritt bei Ueberwindung dieses Reibungswiderstandes ein Gleiten der vernieteten Teile gegeneinander ein, dessen Beginn sich durch geeignete Meßverfahren unschwer feststellen läßt. Die Ermittlung dieses Gleitbeginns oder des „Gleitwiderstandes“ und seiner Beeinflussung durch verschiedene Faktoren ist der Zweck eines Teiles dieser Versuche gewesen, über die Geheimrat Rudeloff in einer mit Tabellen, Skizzen und Lichtbildern reich ausgestatteten Schrift1) eingehend berichtet hat.

Zu den Versuchstücken wurde Thomaseisen nach den deutschen Normalbedingungen verwendet; die Bearbeitung entsprach der gewöhnlichen guten Werkstattarbeit, besondere Vorschriften waren nicht gemacht worden.

Die Versuche zur Ermittlung des Gleitwiderstandes umfaßten zwei Hauptgruppen:

I. Zugversuche mit Nietverbindungen zur Ermittlung des Einflusses des Nietverfahrens (von Hand, mittels Lufthammer oder Kniehebelpresse) auf den Gleitwiderstand und die Bruchfestigkeit der Verbindung.

II. Versuche über den Gleitwiderstand bei Anschlüssen mit größeren Nietbildern verschiedener Anordnung.

In Gruppe I wurden vier Versuchsreihen ausgeführt. Die Versuchstücke bestanden aus Flacheisen 100–24 |392| (Reihe I und II), 100 . 20 (Reihe III) und 110 . 20 (Reihe IV), die gestoßen und beiderseits durch schwächere Flacheisen verlascht waren. Die Stücke der beiden ersten Reihen waren durch je drei Niete von 23 bzw. 21 mm ∅, die der beiden letzten Reihen durch je zwei Niete von 25 bzw. 27 mm ∅ zu beiden Seiten des Stoßes vernietet worden.

Jede der vier Reihen umfaßte zwei Gruppen (A und B) von Proben; bei A waren die Zwischenflächen „gebeizt und geölt“, bei B dagegen „gebeizt, geölt und einmal mit Mennige gestrichen“. Ferner war in jeder Gruppe ein Teil der Proben von Hand, ein anderer mit Lufthammer und ein dritter mit Kniehebelpresse genietet.

In Folgendem sind die Mittelwerte der Scherbeanspruchungen der Niete beim Beginn des Gleitens in kg/cm2 angegeben.


Versuchsreihe
Von Hand
genietet
Mit Luft-
hammer
Mit Kniehebel-
presse
I A 640 640 880
I B 665 665 885
II A 635 718 933
II B 525 580 815
III A 175 440 845
III B 203 385 805
IV A 275 425 740
IV B 365 430 835
Mittel aus I–IV2) 435 535 842
Mittel aus II–IV 363 496 829

Die Ergebnisse der Versuche der Hauptgruppe I sind wie folgt zusammengestellt:

  • 1. Bei den mit Kniehebel genieteten Proben war der Gleitbeginn schärfer ausgeprägt als bei den Nietungen mit Handhammer oder Lufthammer;
  • 2. die Nietung mit Kniehebel lieferte bei allen Reihen mit verschiedenen Probenabmessungen die höchsten Gleitwiderstände, die Nietungen mit Handhammer die geringsten, dazwischen stehen die Nietungen mit dem Lufthammer;
  • 3. die Bruchbelastungen wurden durch die verschiedenartigen Nietverfahren unter sonst gleichen Versuchsbedingungen nicht beeinflußt;
  • 4. der Gleitwiderstand war bei zwei Nielen größeren Durchmessers geringer als bei drei Nieten von kleinerem Durchmesser. Der Unterschied tritt bei Handnietung am stärksten und bei Kniehebelnietung am wenigsten hervor;
  • 5. die Zugfestigkeit der Flacheisen und die Scherfestigkeit der Niete war durch Unterschiede von 35 v. H. im Leitungsdruck nicht beeinflußt;
  • 6. hiernach ist die Materialausnutzung, wie sie in den Bruchspannungen zutage tritt, weder durch die Zahl und den Durchmesser der Niete noch durch die Art der Nietung beeinflußt. Ein merkbarer Einfluß dergenannten Umstände tritt lediglich in den Gleitwiderständen zwischen den vernieteten Teilen hervor;
  • 7. die verschiedenartige Behandlung der Zwischenflächen gebeizt und geölt oder gebeizt, geölt und einmal mit Mennige gestrichen, hat keinen Einfluß auf den Verlauf des Gleitens gehabt.

Es möge noch erwähnt werden, daß einige unbelastete Probestücke der Länge nach aufgeschnitten wurden, wobei sich ergab, daß bei den mit Kniehebel hergestellten Nieten im Gegensatz zu den von Hand oder mit Lufthammer geschlagenen auch die Setzköpfe gute Anlage zeigten, und die Schließköpfe nahezu symmetrisch saßen, was bei den anderen Stücken nicht der Fall war. In Hauptgruppe II wurden Versuche mit drei verschiedenen Nietbildern an je drei Versuchsstäben ausgeführt. Diese bestanden aus einem Flacheisen 500 . 24, das an beiden Enden an doppelseitige Laschen angeschlossen war.

Die Gleitbeanspruchungen der Niete auf Abscheren betrugen im Mittel für die dreieckförmigen Anschlüsse 523, für die rechteckigen 620 und für die rautenförmigen 593 kg/cm2; leider ist nicht angegeben, nach welchem Verfahren die Anschlüsse genietet sind. Doch bieten diese Zahlen keine sichere Grundlage für einen Vergleich, da sie für die beiden Anschlüsse derselben Probe besonders bei den Dreiecksanschlüssen erheblich voneinander abweichen. Bei drei Versuchsstäben – es wurden an beiden Enden die Gleitungen beiderseits gemessen – wurden sehr ungleichmäßige Gleitwerte festgestellt, bei zwei Stäben sogar auch negative. Wenn auch eine ungleichmäßige Anlage der Nietschäfte an die Lochwandungen diese Erscheinung zum Teil erklären kann, so ist sie doch besonders in den beiden letztgenannten Fällen wohl auch darauf zurückzuführen, daß es bei den großen Abmessungen der Versuchstäbe augenscheinlich nicht möglich war, die Lagerung in den Einspannköpfen so auszubilden, daß eine zentrische Belastung und gleichmäßige Spannungsverteilung gewährleistet war.

Auf die Festigkeit der Verbindung hat die Form des Anschlusses keinen wesentlichen Einfluß gehabt.

Auffallend ist, daß bei den Dreieckanschlüssen die Streckung der Nietlöcher bedeutend größer war als bei den anderen; hiernach wären diese letzteren jenen zweifellos überlegen. Dieser Nachteil des Dreieckanschlusses wird auch nicht durch den Vorteil aufgewogen, den man für ihn bisher immer daraus hergeleitet hat, daß für den angeschlossenen Stab nur ein Nietloch abzuziehen ist – der übrigens auch für den rautenförmigen Anschluß angeführt werden kann, – da heute kein Konstrukteur mehr Flacheisenstäbe verwendet und da für alle genieteten auf Zug beanspruchten Stäbe ohnehin mehr Nietlöcher abgezogen werden müssen.

Petermann.

Beregnungsanlagen. Außerordentlich wichtig für die Rentabilität eines landwirtschaftlichen Betriebes ist die Regelung der Bewässerung. Diese erfolgt am besten durch Beregnung. In geringerem Maße wird das Wasser durch Berieselung ausgenutzt. Man wird sich dennoch |393| wundern, daß es möglich ist, bei Gebrauch einer Beregnungsanlage den Ertrag an Hafer um 36 v. H., an Kartoffeln um 28 bis 37 v. H., an Roggen und Gerste um mehr als 50 v. H. zu steigern. Diese Zahlen sind nicht einmal Höchstwerte, sondern wurden unter Verhältnissen festgestellt, die zum Teil geradezu als ungünstig zu bezeichnen sind.

Textabbildung Bd. 330, S. 393

Beim Verspritzen des Wassers, dem man unter Umständen Jauche und dergleichen zusetzt, ist darauf zu achten, daß die Flüssigkeit vom Boden aufgenommen und von den Wurzeln aufgesogen werden kann. Zu diesem Zweck gestaltet man die Beregnung so gleichmäßig und dicht, daß sie einem normalen Landregen ähnelt. Ferner ist Wert darauf zu legen, daß die infolge der Beregnung entstehenden Flurschäden gering werden, hoher Stand der Kulturen, hügeliges Gelände und dergleichen keine Schwierigkeiten machen, und die Bedienung der Anlage auch dem ungeübten Landarbeiter anvertraut werden kann. Die Mitführung des Wassergewichts durch eine fahrbare Beregnungsanlage käme infolge des an erster Stelle genannten Grundes nicht in Betracht. Die Aufstellung eines feststehenden Rohrnetzes mit Wasserstreudüsen wäre bei größeren Betrieben zu kostspielig. Auch die Benutzung von Strahlrohren, die durch Schläuche an die Wasserleitung angeschlossen werden, ist wegen des starken Schlauch Verbrauchs und der zahlreichen zur Bedienung notwendigen Arbeiter unangebracht. Es kommen in der Hauptsache nur Spritzvorrichtungen in Betracht, die an feste Rohrleitungen angeschlossen werden und ihren Standort wechseln können. Abb. 1 zeigt schematisch eine derartige Anlage. Bei p steht eine Hochdruck-Zentrifugalpumpe, die die Feldleitung f speist. An diese schließt sich die Spritzwagenreihe s, mit deren Hilfe der Feldstreifen a b c d beregnet wird. Hierauf wird die Wagenreihe in die punktierte Lage d e auf der anderen Seite der Feldleitung gebracht, wo sie bis zur Querleitung q zurückfährt, dabei wiederum einen Feldstreifen beregnend. Die Fortführung der Arbeit geschieht durch Anschluß der Wagenreihe an die bei f1 gelegte Rohrleitung. Neben den erwähnten Spritzwagenreihen, die von der Verkaufsstelle des Bundes der Landwirte, von J. Moegelin-Posen und Oppen & Prinzke-Spandau geliefert werden, finden auch die einzeln arbeitenden Spritzwagen der landwirtschaftlichen Maschinenfabrik zu Borek (Posen) Verwendung. EineAnlage für 100 ha und 100 mm Regen kostet bei der genannten Spandauer Firma 15000 M, beim Bund der Landwirte 17000 M und bei den anderen Lieferanten 18000 M. Abb. 2 zeigt die Hauptteile eines Spritzwagens von Oppen & Prinzke. Er trägt ein 10 m langes mit Streudüsen von hohem Wirkungsgrad besetztes Sprengrohr, das sich selbsttätig infolge der schräg angebrachten Düsen dreht. Damit die Gesamtregenflächen mehrerer Wagen ein Rechteck bilden, trägt jeder Sprengler einen Hahn, der selbsttätig so gesteuert wird, daß er bei Lage des Sprenglers in Richtung der Wagenreihe und senkrecht dazu nur wenig, bei Drehung um 45° am meisten geöffnet ist. Die Wasserzuführung erfolgt durch die Achsrohre, die so hoch gelagert sind, daß auch bei hohem Stande der Pflanzen keine Beschädigung eintritt. Zum Anschluß an den Sprengler ist ein drehbares Standrohr vorhanden. Die einzelnen Wagen sind einrädrig, und die Flurschäden infolge der großen Radentfernungen von 20 m gering. Zwei Wagen können zusammengekuppelt und zu derselben Zeit vorgezogen werden. Da die Fortbewegung der ganzen Wagenreihe nicht gleichzeitig vor sich geht, ist nach je zwei Laufrädern eine gelenkige Schlauchverbindung anzubringen. Durch Verwendung von bestem Gummi mit innerer Drahtspirale sowie Anbringung eines Ueberzuges aus Metallgelenkrohr wird dieser empfindlichste Teil der Anlage möglichst widerstandsfähig gestaltet. Auch Vorrichtungen zur Vermeidung der Zugbeanspruchungen, des Einknickens und des Schleifens wurden getroffen. Zu letzterem Zweck findet eine Schlauchtragkarre Verwendung. Eine normale Anlage besteht aus vier Spritzwagen, die ebenso wie die Schlauchtragekarren durch Seilwinden vorgezogen werden. Es ist möglich, zum leichten Transport je zwei Spritzwagen zu einer zweirädrigen durch Deichselräder abgestützten Karre zusammenzustellen.

Textabbildung Bd. 330, S. 393

Zur Wasserförderung dient eine dreistufige Hochdruck-Zentrifugalpumpe, deren Wirkungsgrad zwischen 0,7 und 0,54 bei verschiedenen Leistungen schwankt. Die Rohrleitung ist in Rücksicht auf die hohen Anlagekosten nicht zu weit, indessen wegen des Druckhöhenverlustes auch nicht zu eng bemessen. Ein auch durch ungeschultes Personal leicht zu handhabender Klammerverschluß dient zur Rohrverbindung. Bei Bewässerung kleiner Flächen werden die Streudüsen direkt auf die Achsrohre gesetzt. Bei dieser abgeänderten Anlage sind die Beschaffungskosten für den Morgen 31,50 M. Für 1 m3 verspritztes Wasser zahlt man 8,4 Pf. Ein 25 mm-Regen stellt sich für einen Morgen auf 5,50 M. Das Gleiche kostete bei der erstgeschilderten Anlage 24,60 M, 0,058 M und 3,85 M. Zur Gartenbewässerung liefern Oppen & Prinzke Spritzkarren, für die ein Schwenkmotor mit Schwenkrohr charakteristisch sind. Die Vorrichtung |394| ist nicht sperrig gebaut und kann auch auf krummen Pfaden zwischen engstehenden Bäumen benutzt werden. (Hartmann in Zeitschr. d. Ver. deutscher Ingenieure Nr. 25 und 26.)

Schmölke.

Versuche über die Größe der wirksamen Kraft zwischen Treibriemen und Scheibe. (A. Friederich, Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1915.) Es gilt als eine Art Glaubenssatz, daß die Wissenschaft international sei. Vielleicht trifft dieser Satz aus leicht erklärlichen Gründen auch für eine Wissenschaft, die Astronomie, zu, für die technische Wissenschaft jedenfalls nicht, wie die vorliegende Arbeit wieder einmal deutlich zeigt. Ihr Inhalt läßt sich nämlich kurz mit einigen schon 1885 in den Transactions of the American Society of Mechanical Engineers von W. Lewis ausgesprochenen Worten wiedergeben, dessen Arbeit allerdings in Deutschland erst 1914 durch eine Uebersetzung von Skutsch bekannt geworden ist, nachdem die Friederichschen Versuche bereits beendet waren.

„Die aus den (von Sellers angestellten) Versuchen zu ziehenden Schlüsse sind, daß die Reibungsziffer unter den Verhältnissen des praktischen Betriebes zwischen 0,25 und 1,00 schwanken kann, daß ihr Wert von der Natur und Beschaffenheit des Leders, der Geschwindigkeit des Schlupfes, der Temperatur und dem Flächendruck abhängt. . . .“

Von besonderem Interesse ist die Friedrichsche, äußerst klare Erläuterung der Ursache der Veränderung der Reibungsziffer mit der Aenderung der Beschaffenheit des Leders und der Gleitgeschwindigkeit: „Das Gesetz der Reibung fester Körper gilt nur im Grenzfall bei reinen und vollständig fettfreien Oberflächen von Riemen und Scheibe, am nächsten also für den neuen fettarmen Riemen. Haftet dagegen an den glatten Gleitflächen von Riemen und Scheibe mehr oder weniger vollkommen eine dünne „Flüssigkeitshaut“ (Fettschicht), so wird im Maß dieses Haftens die Größe der wirksamen Kraft bestimmt durch die Größe der inneren Reibung dieser Flüssigkeit und sie wird damit abhängig von all den Veränderlichen, welche die Größe dieser inneren Reibung bestimmen, insbesondere also der wirksamen Oberfläche, der Gleitgeschwindigkeit, der Temperatur und Zähigkeit der haftenden Flüssigkeit. Unter diesen Verhältnissen werden Kräfte wirksam, die unter Umständen ein Vielfaches derer bei Reibung fester Körper betragen, die Eigenschaften des Riemenmaterials treten zurück; entscheidend für die Größe der wirksamen Kraft werden Eigenschaften und Menge des Riemenfettungsmittels.“

Dem Wesen nach war dies allerdings schon vorweggenommen durch die Veröffentlichung (D. p. J. 1914) der von Skutsch 1912/13 angestellten Gleitversuche, bei denen ein kleines, durch Gewichte angedrücktes Lederstück auf einer schrägen, polierten Eisenschiene frei herunterglitt. Das Ergebnis dieser Arbeit war in kurzen Sätzen: Die Fettung des Leders ist von dem größten Einfluß. Mit der Fettung erhöht sich die Gleitgeschwindigkeitund mit ihr steigt die Reibungsziffer je nach dem Flächendruck unter Umständen sogar über den Wert 1 hinaus.

Angeregt durch die persönlichen Mitteilungen von Skutsch stellte Referent 1912/13 Versuche zur Ermittlung der Reibungsziffer an, die für wenig gefettete Riemen des gewöhnlichen Betriebes auf normalen Riemenscheiben zutrifft (D. p. J. 1913). Der Riemen wurde an beiden Enden belastet und durch das Uebergewicht auf einer Seite mit mehr oder weniger großer Geschwindigkeit über die feststehende Scheibe gezogen. Das Ergebnis war: Sogar verschiedene Lederstücke desselben Riemens zeigen in ihrem Verhalten gewisse kleine Abweichungen. Die Größe der Reibungsziffer in Abhängigkeit vom mittleren Flächendruck pm at und der Geschwindigkeit v cm/Sek. läßt sich näherungsweise durch Parabeln höherer Ordnung darstellen, deren Exponenten durch die Skutschschen Angaben bestätigt werden. Es gilt als Mindestwert der Reibungsziffer, mit dem man sicher rechnen kann, für einen gebrauchten, ziemlich trockenen Lederriemen mit geleimten Verbindungsstellen auf gußeiserner Scheibe innerhalb ziemlich weiter Grenzen

Die rechnerische Behandlung des Problems lehrt, daß nur die Gleitgeschwindigkeit des ganzen Riemens von Einfluß auf μ ist, dagegen nicht die aus der elastischen Ausdehnung und Zusammenziehung des Leders auf der Scheibe folgende Gleitung.

Die Anordnung der 1913/14 von Friedrich angestellten Versuche bildet eine gewisse Umkehrung der Versuche des Referenten. Die Scheibe drehte sich mit bestimmter Geschwindigkeit unter dem festgehaltenen Riemen weg, der auf der einen Seite durch eine geeichte Feder, auf der anderen durch angehängte Gewichte gespannt wurde. Da hierbei immer dieselben Riementeile mit gegebenem Flächendruck an der Scheibe anlagen, so glichen sich die Unregelmäßigkeiten verschiedener Riementeile im Ergebnis nicht aus, wie bei der anderen Anordnung.

Außer den schon oben angeführten allgemeinen Ergebnissen sind folgende besonders von Interesse: Bei geringer Gleitgeschwindigkeit ist die Abhängigkeit der Reibungsziffer von der Temperatur sehr gering, sie steigt aber mit der Gleitgeschwindigkeit sehr bedeutend an, und zwar derart, daß bei 50° die Reibungsziffer wesentlich kleiner ist als bei 20°, unter Umständen nur etwa halb so groß. Rechnerisch wird nur die Abhängigkeit der Reibungsziffer vom Flächendruck genauer untersucht, und zwar wird als Annäherungskurve eine Hyperbel benutzt. Die Durchrechnung ergibt, daß, wenn die übliche Formel für das Spannkraftverhältnis der beiden Riementrümer angewendet wird (S2 = S1 . eμa), die Reibungsziffer durch eine Differenz ausgedrückt werden muß, deren zweites Glied den Unterschied der Riemenspannung in beiden Trümern, den umfaßten Winkel und den Scheibendurchmesser enthält. Zahlenwerte, die für die technische |395| Praxis als Norm gelten könnten, werden in der Arbeit nicht gegeben, wenn auch die Schaubilder 33 bis 38 einen gewissen Ueberblick und Anhalt gewähren.

Stephan.

Verstärkte Lokomotivstehbolzen. Im jetzigen Kriege ist die Einführung von Kupfer unterbunden, und wir sind im wesentlichen auf die Gewinnung im Inlande angewiesen. Die einheimische Erzeugung von Rohkupfer betrug im Jahre 1913 etwa 41000 t, der Verbrauch aber 260000 t. Es ist zu hoffen, daß zurzeit die heimische Kupfererzeugung durch Verhüttung weniger wertvoller Kupfererze vergrößert werden kann.

Im Eisenbahnbetriebe wurden bis jetzt hochwertige Kupferlegierungen zu mannigfaltigen Zwecken verwendet. Bei Lokomotiven wird bis jetzt reines Kupfer zu Feuerbüchsen, Stehbolzen und Rohren, Kupferlegierungen zu fast allen Ausrüstungsgegenständen verwendet. Die Bestrebungen sind nicht neu, die kupfernen Feuerbüchsen und die kupfernen Stehbolzen durch solche aus Flußeisen zu ersetzen. In Nordamerika, wo mehr als die Hälfte des gesamten Kupfers der Welt gewonnen wird, werden seit Jahren flußeiserne Feuerbüchsen verwendet. Es sind auch bei den verschiedenen deutschen Eisenbahnverwaltungen Versuche mit flußeisernen Feuerbüchsen ausgeführt worden. Die Ergebnisse waren aber wenig günstig. Die Dauerhaftigkeit der eisernen Feuerbüchse war noch nicht halb so groß wie die einer kupfernen.

Textabbildung Bd. 330, S. 395

Um nun bei dem jetzigen Kupfermangel kupferne Lokomotivfeuerkisten mit eingerissenen oder hinterbrannten Stehbolzenlöchern nicht durch neue kupferne Feuerbüchsen ersetzen zu müssen, wird in „Glasers Annalen für Gewerbe und Bauwesen“ 1915 S. 136 bis 138 auf ein Verfahren aufmerksam gemacht, solche Feuerbüchsen mittels verstärkter Stehbolzen, Bauart Betzdorf, auszubessern. Für solche aufgeweitete oder mit Einrissen versehene Stehbolzenlöcher werden besondere Stehbolzen hergestellt, die vom Innern der Feuerbüchse in die Wandungen eingeschraubt werden. Das vorhandene Loch wird dabei mittels eines Bohrmessers so weit vergrößert, bis die abgenutzten Stellen beseitigt sind. Beim Einziehen der Stehbolzen ist darauf zu achten, daß sie genau in die Wände passen, da die Dichtung schon im Gewinde stattfindenmuß. Es wurden davon schon über 100 Stück in einer Feuerbüchsenwand verwendet, wodurch jedes Flicken vermieden werden konnte. Die Abbildung zeigt einen fertig eingezogenen Stehbolzen dieser Bauart. Solche Stehbolzen werden bereits seit dem Jahre 1902 ausgeführt. Eine Verringerung der Heizfläche tritt dabei nicht ein, auch erscheint es ausgeschlossen, daß solche Bolzen Veranlassung zur Bildung von Kesselsteinansatz geben sollen. Bei richtiger Ausführung der verstärkten Stehbolzen entstehen im Feuerraum keine hervorstehenden Köpfe. Ein Unterbrennen und ein Undichtwerden findet darum nicht statt. Es steht auch nichts im Wege, diese Bolzen aus Eisen herzustellen.

W.

Eine eigenartige Nietverbindung bringt die Self Clinching Nail Co. in Philadelphia auf den Markt (Iron Age Nov. 1914). Die nach Abb. 1 aus einem schmalen Blechstreifen gebogenen Nietbolzen werden in das Nietloch gesteckt und unter Verwendung einer Unterlage durch Hammerschläge auf den mittleren Steg zu der in Abb. 2 dargestellten Form zusammengestaucht. Für kleinere Nietungen kann das einfache und billige Verfahren wohl zweckmäßig sein.

Textabbildung Bd. 330, S. 395
Textabbildung Bd. 330, S. 395

Dipl.-Ing. W. Speiser.

Einheitliche Bezeichnung der Wasserturbinentypen. Eine Vielheit von Namen für den gleichen Gegenstand ist um so mehr geeignet, Verwirrung beim Fernerstehenden oder beim Anfänger hervorzurufen, je weniger die Namen die Wesenheit des zu benennenden Gegenstandes ausdrücken. Soll daher unter mehreren, nicht voll eingebürgerten Namen einer ausgewählt werden, um ihn zur allgemeinen Annahme vorzuschlagen, so muß es der sein, der am sinnfälligsten den Gegenstand kennzeichnet. Wohl ziemlich jeder Anfänger im Turbinenbau dürfte qualvoll die unbegreifliche Unterscheidung zwischen Aktionsturbinen und Reaktionsturbinen empfunden haben – wo ist die Actio ohne Re-actio? – und mehr oder minder gedächtnismäßig, nicht Verstands- oder gefühlsmäßig sie erlernt haben. Und doch ist seit langem dies die hergebrachte Unterscheidung, die sich in vielen Lehrbüchern findet. Unter den neueren Unterscheidungs-Bezeichnungen wählt R. Honold (Zeitschr. ges. Turbinenwesen 1915 S. 145) als geeignet aus „Freistrahlturbinen“ und „Preßstrahlturbinen“ und schlägt sie zur allgemeinen Annahme vor. Die zur weiteren Kennzeichnung vorgeschlagenen Zusätze „teilschlächtige Freistrahlturbine“ und „vollschlächtige Preßstrahlturbine“ erscheinen überflüssig, da eben andere heute im allgemeinen doch nicht mehr gebaut werden; wenn für ältere Anlagen die |396| von der heutigen Regel abweichende Bauart gekennzeichnet werden soll, so kann in solchen Fällen durch einen geeigneten Zusatz auf die Sonderheit hingewiesen werden. Jedenfalls aber sind beide Beiworte gut und treffend gebildet und der technischen Sprache im Anschluß an „oberschlächtig“, „mittelschlächtig“ usw. besser angepaßt, als die sonst wohl gebräuchlichen Ausdrücke „voll beaufschlagt“ usw.

Dipl.-Ing. W. Speiser.

Ueber Schlagbiegeproben mit Gußeisen. In den seit 1909 gültigen Vorschriften für die Lieferung von Gußeisen ist die Biegeprobe unter allmählich anwachsender Belastung als Mittel zur Feststellung der Güte des /Materials vorgeschrieben. Als Ergänzung hierzu werden häufig Schlagbiegeproben ausgeführt, bei denen der Probestab durch einen einzigen Schlag zum Bruch gebracht wird. Eine Beziehung zwischen den Ergebnissen beider Versuche stellt Gessner in Heft 30 von „Stahl und Eisen“ unter Vergleich der bei der Biegeprobe auftretenden Formänderungsarbeit mit der Schlagarbeit bei der Schlagprobe zusammen und kommt dabei zu dem wichtigen Schluß, daß die Benutzung der Schlagprobe neben der Biegeprobe vom betriebstechnischen Standpunkt aus nicht zweckmäßig Ist, da sich ihrer Bewertung allerlei Bedenken entgegenstellen.

Betrachtet man theoretisch die Arbeitsmenge, die beim Schlagversuch nach Abzug aller auftretenden Verluste nur zur Ueberwindung des Widerstandes gegen Formänderung verbraucht wird, so findet man, daß sie mit der bei der Biegeprobe ermittelten Formänderungsarbeit nahezu übereinstimmen müßte. Vergleichsversuche, die der Verfasser vor Jahren zwischen allmählich anwachsender und stoßweise wirkender Belastung auf einem Amslerschen Fallwerk ausgeführt hat, ergaben auch für die Formänderungsarbeit in beiden Fällen praktisch gleiche Werte (vgl. hierzu Gessner, Ueber die Beanspruchung frei aufliegender Träger durch Stoß mit Berücksichtigung der Schlagbiegeprobe für Gußeisen“. Zeitschr. d. österr. Ing.- u. Architekten-Vereins 1906, S. 665 ff.) Eine zweite Versuchsreihe führte der Verfasser mit sechs Gußeisensorten verschiedener Festigkeit durch, auf einem für betriebsmäßige Schlagproben am besten geeigneten Pendelschlagwerke, und zwar von 75 mkg Arbeitsinhalt normaler Bauart von Mohr & Federhaff in Mannheim. Hierbei ergaben sich nun jedoch die Bruchschlagarbeiten bei allen Gußeisensorten, selbst bei den sprödesten, nahezu gleichmäßig durchweg um rund 15 v. H. höher als die Formänderungsarbeiten beim Biegeversuch. Außer diesen von ihm selbst ausgeführten Versuchen zieht Gessner dann noch die von C. Jüngst im „Beitrag zur Untersuchung des Gußeisens“ (Verlag Stahleisen, Düsseldorf 1913) veröffentlichten Versuchsergebnisse in den Bereich seiner Betrachtungen. Durch zweckentsprechende Bewertung des hierin enthaltenen reichen Versuchsmaterials ergibt sich einmal, daß die Werte für die Formänderungsarbeit bei ruhiger Biegung und bei Schlag von den Stababmessungen ziemlich unabhängig sind; ferner zeigt sich die Schlagarbeit in allenFällen wieder höher als die Formänderungsarbeit, und zwar hier im Mittel um 43 v. H.

Beachtet man neben diesen Versuchsergebnissen, daß jede Ungleichheit des Probestabes, gleichgültig ob sie auf einer Kaltverletzung, einer Fehlstelle oder mangelhafter Gefügebeschaffenheit beruht, beim Schlagversuch eine Kerbwirkung und somit einen vorzeitigen Bruch hervorruft, und bedenkt man ferner, daß gußeiserne Probestäbe erfahrungsgemäß selten frei von Fehlstellen sind, und somit die Gefahr eines Ergebnisses, das den Wert des Stoffes ungünstiger darstellt als er in Wirklichkeit ist, bei der Schlagprobe sehr groß ist, so kommt man zu dem Schluß, daß die Schlagprobe, wenn sie auch theoretisch eine Bestätigung und Ergänzung der Biegeprobe ergeben müßte, doch praktisch nicht als eine solche angesehen werden kann.

Ritter.

Textabbildung Bd. 330, S. 396
Textabbildung Bd. 330, S. 396

Neue Kammerausführung für Wasserrohrkessel der Firma Jacques Piedboeuf, G. m. b. H., in Düsseldorf. Früher erfolgte die Ausführung geschweißter Wasserkammern allgemein so, daß das Verschlußdeckelblech und das Rohrwandblech stumpf mit dem zwischengelegten Umlaufblech verschweißt wurde. Dadurch kam aber die Schweißnaht c (Abb. 1) in die unmittelbare Nähe von stark erhitztem Mauerwerk zu liegen und war bei dessen Abbrand gar den Einwirkungen des direkten Feuers ausgesetzt. Bei der neuen, der Firma Piedboeuf gesetzlich geschützten Bauart der Wasserkammer wird dagegen das Verschlußdeckel- und das Rohrwandblech aus dem vollen Material durch maschinelle Biegung hergestellt (Abb. 2). Infolgedessen befindet sich nunmehr keine Schweißnaht mehr an stark beheizten Mauerwerksstellen. Diese Neuerung ist von großer Wichtigkeit für den Betrieb mit Kammer-Wasserrohrkeseln, denn das volle Material in der Kammer bietet die denkbar größte Gewähr für Haltbarkeit und Betriebsicherheit.

Textabbildung Bd. 330, S. 396

Wie die Firma Piedboeuf schon bei der früheren Ausführung nach Abb. 1 einen besonderen Schutz des |397| Kammerunterteiles durch einen sich über die ganze Rostbreite erstreckenden Gußschuh vorgesehen hat, dessen Ausführung ihr ebenfalls gesetzlich geschützt ist, wird dieser auch jetzt noch der größeren Sicherheit wegen angewendet.

Textabbildung Bd. 330, S. 397

Die vorhandenen Einrichtungen gestatten das Biegen von Kammerblechen bis zu 4 m Breite, wodurch es möglich wird, bei Anordnung von zwei Oberkesseln Heizflächen von 800 m2 in der neuen Kammerausführung herzustellen.

Textabbildung Bd. 330, S. 397

Die Abb. 3 und 4 zeigen Aufnahmen aus dem Piedboeufschen Werk mit Kammern der neuen Bauart; in dieser Ausführung befindet sich zurzeit eine Gesamtheizfläche von 5000 m2 in Arbeit.

Eine Mahnung zur Erhaltung alter kupferner Gegenstände, die technisches oder kulturhistorisches Interesse besitzen. Zurzeit werden beträchtliche Mengen an kupfernem und messingenem Haus- und Küchengerät gesammelt, das für Kriegszwecke Verwendung finden soll. Der beabsichtigte gute Zweck wird mit der Hergabe von Waschkesseln, Kasserollen und ähnlichen Kupfergeräten in Handelswaren gewiß erreicht. Höchst bedauerlich wäre es, wenn eigenartige alte Kupfergeräte, die besondere Ausführungsweisen oder seltene alte Formen zeigen, ebenfallsdem Schmelztigel verfallen sollten. Da übrigens solche alten Kupfergegenstände fast durchweg in dünnwandigem Material hergestellt sind, also meist ein sehr geringes Kupfergewicht besitzen, so wäre ihr Nutzen als Schmelzgut verschwindend klein. Es ist sicher, daß durch ein wahlloses Einschmelzen solcher kupfernen Sammelgeräte viele schöne Stücke für immer verloren wären, die häufig seit Menschenaltern als unveräußerlicher Familienschatz aufs sorgsamste gehütet wurden und im kulturhistorischen, bisweilen auch im technischen Sinne einen geradezu unersetzlichen Wert aufweisen. Wie spärlich solch kupferner Zierrat aus dem Hause unserer Vorväter überhaupt nur noch vorhanden ist, wie z.B. die Salzmetze, das Zahlbrett, der Handscherben, die Wassergölte, die Salatschwinge usw., das hat die Ausstellung 1914 in Hannover bei Gelegenheit des 25-jährigen Jubiläums des Vereins deutscher Kupferschmiedereien aufs deutlichste gezeigt.

Die Mahnung zur Erhaltung gilt ferner solchen Kupfergeräten, die schöne alte Meisterstücke darstellen, sei es, daß sie in einer schwierigen Arbeitstechnik ausgeführt sind, oder irgend alte Handwerkstüchtigkeit oder technische Besonderheiten nachweisen. Hierher gehören auch manche sorgsam ausgeführten kupfernen Modelle alter Apparateformen aus der Brennerei, Zuckerfabrik usw. Es bedarf kaum der Erwähnung, daß auch der Metallwert solcher Stücke verschwindend gering ist, gegenüber dem hohen geschichtlichen bzw. technischen oder kulturellen Wert, welcher der Nachwelt verloren ginge, wenn nicht rechtzeitig eine Auslese gehalten würde.

Die Beschlagnahmeverordnungen geben für die wünschenswerte Sonderbehandlung der erwähnten Kupfergeräte keinen Anhalt, wohl aber sind durch die Ausführungsbestimmungen fast durchweg Kunstgegenstände für beschlagnahmefrei erklärt worden. Die mit der Einsammlung der Bestände beauftragten Kommunalverbände und Gemeindebehörden haben denn auch bereits vielfach in dankenswerter Weise die Hausgeräte von Kunst- oder sogenanntem Liebhaberwert nicht zu den beschlagnahmten Gegenständen gerechnet.

Es ist nun dringend zu wünschen, daß die zuständigen Behörden und Sachverständigen überall die Kupfergeräte von besonderer Bedeutung für Kunst, Technik oder deren Entwicklung – als beschagnahmefrei bezeichnen und danach behandeln. (Aus den Mitteilungen des Vereins der Kupferschmiedereien Deutschlands.)

Von der Maschinen- und Armaturenfabrik vormals Klein, Schanzlin & Becker in Frankenthal (Pfalz) wird soeben ein neuer Sonderkatalog über „K. S. B.-Kompressoren herausgegeben. Der geschmackvoll ausgeführte Katalog enthält eine durch zahlreiche Abbildungen unterstützte Beschreibung der verschiedenen Modelle von K. S. B.-Ventil- und Schieberkompressoren für stehende und liegende, ein- und mehrstufige Ausführung. Ernsthaften Interessenten steht die Drucksache gerne zur Verfügung.

|391|

Rudeloff, Geh. Reg.-Rat, Professor. Versuche mit Nietverbindungen und Brückenteilen. Berlin 1912. Leonhard Simion Nf. Preis 5,– M.

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Das Mittel aus I bis IV ist weniger zuverlässig, als das aus II bis IV, da bei den beiden Versuchsreihen I A und I B, die wesentlich früher als die übrigen ausgeführt sind, größere Laststufen zur Anwendung kamen, und die Gleitbelastungen daher weniger genau bestimmt wurden.

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