Text-Bild-Ansicht Band 148

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kochen, ohne den geringsten Zeitverlust eine Partie fertig abdampfen zu können, um dann nach Belieben den continuirlichen oder partienweisen Betrieb wieder fortzusetzen.

Die hohen Gehäuse haben den Zweck, das Uebersteigen der Säfte zu verhindern. Der Doppelboden dient bei dem einen Körper immer als Sicherheitscylinder, durch welchen die mitgerissenen Zuckertheile abgefangen und gesammelt werden, während dem andern Körper ein neben dem Condensator stehender Sicherheitscylinder den gleichen Zweck erfüllt. Beim Beginn oder Aufhören der Fabrication kann man auf einem Körper allein arbeiten, ebenso bei einer vorzunehmenden Reinigung oder Reparatur.

Erklärung der Abbildungen, Fig. 1 und 2, Tab. III.

A, A schmiedeeiserne Apparatgehäuse mit kupfernen Helmen.

B, B gußeisernes Kreuzventil, um den in dem einen oder andern Theil des Apparats von den Säften entwickelten Dampf in den andern Theil oder in die Condensation zu leiten.

C, C gußeiserne Dampfeinströmungs-Colonnen.

D, D gußeiserne Dampfausströmungs-Colonnen.

E, E gußeisernes indirectes Dampfventil.

F, F gußeisernes directes Dampfventil.

G, G Mannloch.

H, H messingenes Ausblaseventil.

J, J messingenes Luft- und Schmalzventil.

K, K messingene Safteinlaßhähne.

L, L messingenes Schaufenster-Gehäuse mit Glas.

M, M messingenes Thermometer-Gehäuse mit Thermometer.

N, N messingener Vacuummesser.

O, O messingener Probeglashalter mit Messingrohr und Probeglas.

P, P messingener Glashalter mit Ablaßhahn.

Q, Q kupfernes Ablaßrohr mit Hahn, um den Saft aus dem einen Theil des Apparats in den andern Theil aufzusaugen.

R, R Rohr mit doppeltem Kreuzhahn, zur Absaugepumpe oder ins Freie führend.

S, S Schlangencisterne.