Text-Bild-Ansicht Band 17

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und entsprechen nicht vollkommen, indem die Oberfläche des Eisens innenwendig im Werke zu wenig Widerstand darbiethet. Diesem ließe sich vielleicht durch Rauhschleifen desselben abhelfen; ich denke aber die Pfanne ist besser aus Holz, da jeder Drechsler dieselbe für eine Kleinigkeit verfertigen kann, und sie auch aus Holz, dauerhafter und stärker ist, als man sie braucht.

Erklärung der Figuren.

Fig. 27. auf Tab. VI. zeigt diese Pfanne im Durchschnitte; Fig. 28. von vorne, wie sie aus mehreren hohlen Kegeln bestehen, die in einander steken. Sie können alle hinausgeschafft werden, wenn man einen Stift durch das Schraubenloch am Hintertheile der Pfanne gegen die Platte, aa, einführt, welche dann wieder an ihre Stelle gebracht werden muß. Die hohlen Kegel oder Pfannen können leicht aus einander gebracht werden, bis man eine findet, in die das Ende des Stükes paßt, welches gedreht werden soll. Die Pfannen kommen hierauf alle, bis auf die größte, in ihre respectiven Lagen, und werden an dem Ende der Doke, b, wie Fig. 27. zeigt, angeschraubt. Das Stük Holz, c, welches in die Pfanne eingesezt werden soll, muß dann in den hohlen Kegel hineingetrieben werden, und der kegelförmige Mittelpunct, d, der Hinterdoke muß gegen das Ende des Holzes eingeschraubt werden, wodurch eine hinlängliche Reibung innerhalb der Pfannen entsteht, so daß die Doke zugleich die Pfannen und das Holz dreht.

Die Pfannen können aus Buchsbaum oder aus irgend einem harten Holze verfertigt werden, das sich nicht splittert, und taugen vorzüglich zum Einsperren irgend eines unregelmäßigen Stükes Holzes, wenn der Mittelpunkt, d, an dem entgegengesezten Ende angebracht werden kann; auch zum Einspannen eines Stükes gedrechselten Holzes, dessen Mittel-Punct an einem seiner Enden abgeschnitten wurde.