Text-Bild-Ansicht Band 17

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die Last nach der Richtung, cH, in Gleichgewicht zu sezen vermag) × Sin. ACD = L (die Belastung des Punktes c) × Sin. LCD; daher, weil Winkel ACD = ψ + γ und Winkel LCD = γ ist,

Textabbildung Bd. 17, S. 198

2) F, die Friktion, welche sich der Bewegung des Rades entgegen stellt. Es genügt, an dieser Stelle, nur die Reibung des Achsschenkels in Betracht zu ziehen, woraus F = dem, auf, die Unterlage (BE) senkrecht drükenden Gewichte D, multiplizirt mit dem, für diesen Fall (angenommen. Eisen auf Bronze) passenden Reibungs-Koeffizienten, f, mahl

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also F = Df r/R oder, weil D.Sin.DCA = L.Sin.LCA und Winkel DCA = ψ + γ, so wie LCA = ψ, folglich, D = L Sin.ψ/Sin.(ψ + γ)'

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3) P, die Kraft, mit welcher ein Pferd in der Richtung cH zu ziehen vermag, bestimmt sich, wie die Figur zeigt, nach der Gleichung P Sin. ψ = M Sin. GHQ oder, da Winkel GHQ = 90° – (α + β) ist,´

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§. 8. Soll nun die Kraft des Zuges mit dem Hindernisse der Last im Gleichgewichte stehen, so bedingt sich, wie schon früher bemerkt,

A + F = P.

oder durch Substitution der unter 1, 2, 3 gefundenen Werthe

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und also (durch Auflösung von Sin. (ψ + γ) u.s.w.)

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§. 9. Zu einem allgemeinen Urtheile über das Verhältniß der Anstrengung des Pferdes zu dem Gewichte der Last (L),