Text-Bild-Ansicht Band 17

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dieses N¹ Werthes mit dem früher gefundenen, ergibt sich noch N/N¹ = 1,12; es war ferner W/W¹ (bei gleichem S) = 125; daher ziemlich nahe W/W' = N²/N'² diesem zufolge würde also eine neue Annahme von S''/w'' = 2/6, ouhngefähr N = 2,264 P = 1358 Pfund geben.

Da nun w ohne allen Zweifel mehr als das Doppelte, (Annahme S/W = 2/4) und wohl noch über das Dreifache (Annahme S/W = 2/6), beträgt, so darf man sich überzeugt halten, bei dem wirklich in Rechnung gebrachten S/W = 2/5, den Werth von N nicht überschäzt zu haben.

§. 24. In dem vorigen §. ist die Größe der Kraft bestimmt, mit welcher ein Pferd von den Hinterhufen gegen den Schwerpunkt zu wirken vermag. Ist GI, Fig. 3. eine unter den Winkel β, gegen den Horizont GO, geneigte Ebene, auf welcher dasselbe in ziehender Stellung so steht, daß sich in G die Hinterhufe befindet, und in β der Schwerpunkt anzunehmen ist; bedeutet ferner AC eine mit dem Boden # laufende, GA eine auf diese senkrecht gerichtete Linie, so ergibt sich, daß ein Theil der Kraft N auf die Stüzung des eigenen Gewichts verwendet wird, und daß, wenn man dieses = D sezt, das eigentlich disponible N, angenommen = N¹, nur noch N – D bleibt.

Die Auffindung der Größe D' ist leicht, nämlich P, (das vollständige und senkrecht auf GO wirkende Gewicht des Pferdes), läßt sich in zwei andere zerlegen; in D, gegen G, und in K, senkrecht auf den Boden gerichtet, d.h., so, daß es rein durch die 4 Beine getragen wird. (Die dabei näher zu erwägende Stellung der Beine, würde auf unnöthige Subtilitäten führen.) In Beziehung auf die Winkel ist alsdann:

GDP = GBK = 90° – ABG

DPB = PBK = β.

DBP = 90° – (ABG + PBK) = 90° – ABG + β).