Text-Bild-Ansicht Band 17

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Textabbildung Bd. 17, S. 212

Ein Ausdruk, in welchem der Zähler das Maximum der durch ein Pferd ziehbaren Last bei der projektirten, so wieder Nenner eben dasselbe bei der gewöhnlichen parallelen, Lage der Zugstränge ausdrükt, und der nicht gehoben werden darf, wenn diese Eigenschaft absolut und nicht bloß relativ bleiben soll.

§. 28. Um den für L/l aufgestellten Formelwerth in Zahlen zu erhalten, bedarf es einer Zahlausmittelung für die darin vorkommenden einzelnen Größen.

M = 908 Pfund (§. 25.), α = 35° (§. 12.), β = 10°, (§. 13.) und ψ = 35° 28' (§. 26.) haben bereits früher ihre Bestimmung erhalten; der Bedarf weiterer Aufsuchung, erstrekt sich daher nur noch auf die Zahlwerthe für f r/R, γ, ψ und m; dazu

§. 29. f, der Reibungs-Koefficient für drehende Bewegung von Eisen auf Kupfer mit Theer geschmiert, beträgt angestellten Versuchen zufolge = 1/8 = 0,125.

§. 30. r/R das Verhältniß zwischen dem Halbmesser des Achsschenkels und des Rades, ist, als Mittelwerth für die Vorder- und Hinterräder, in der Ch. Hess. Artillerie auf 1/20 = 0,05 zu sezen.

§. 31. γ, der Winkel, unter welchem das Rad gegen den Horizont ansteigen soll. Außer der Böschung des Weges (= β = 10°, §. 13.) sind es noch verschiedene andere Hindernisse z.B. kleine Steine, Brükenabsäze etc. welche die Größe des zu ersteigenden Winkels bestimmen. Da es die extremsten Fälle sind, welche die annehmbar größte Last bestimmen, so bedarf es der dahin einschlagenden Berüksichtigung.

Es sey R, Fig. 4. der Halbmesser des Rades, h, die