Text-Bild-Ansicht Band 17

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Textabbildung Bd. 17, S. 216

und also ferner für β = 10° (§. 13.) und, P = 600 Pfund (§. 22.)

6) m = 1,1637 P = 693,2 Pfund,

wobei übrigens noch darauf Rüksicht zu nehmen ist, daß ein Theil von Q, zur Bewahrung des sicheren Standes, nicht mit in Anwendung kommen kann, und daß sich m, genau in demselben Verhältnisse, mit vermindern muß.

§. 35. Die Gleichungen des vorigen Paragraphen gestattet mehrere Folgerungen, nämlich: 1) ergibt sich die Wahrheit der §. 5 sub 2,2, aufgestellten Behauptung, nach welcher bei gewöhnlicher Lage der Zugstränge die Kraft, M, und daher zugleich die Ziehkraft des Pferdes, nicht mehr von dem Umfange der Muskelkraft abhängt, sondern fast lediglich eine Funktion seiner Schwere wird; denn M mag für sich noch so groß seyn, das von ihm in Wirksamkeit gelangende Theil m kann nur bis zu dem Werthe von

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gelangen, welcher Ausdruk aus lauter Größen zusammengesezt ist, die von der Kraft und Geschiklichkeit des Pferdes unabhängig sind. Es dringt sich dabei die Frage als wichtig auf, wie groß Ψ, als Maximum zuläßig ist, wenn dem Pferde noch die freie Anwendung der ganzen Kraft, M, möglich bleiben soll; oder, was dasselbe sagt, welchen Werth erhält in der Gleichung 3, Ψ, wenn m = M werden soll. In der Gleichung 2, für m, M gesezt, findet sich

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die im lezten §. vor der Gleichung 5 aufgeführten Zahlwerthe und ferner, M = 908 Pfund (§. 25.) substituirt, gibt

Ψ = 75° 40'

welches eine Richtung der Zugstränge anzeigt, die um (90° – β) – Ψ = 4° 20' unter jene # mit dem Boden fällt.

Auf horizontalem Wege (bei β = o und folglich, M =