Text-Bild-Ansicht Band 17

Bild:
<< vorherige Seite

1035 Pfund gesezt (§. 35.) ergibt sich indeß durch dieselbe Gleichung (3.)

Ψ = 79° 40'

oder die Bedingung, daß die Stränge um 90° – β – Ψ = 10° 20' unter die parallele Lage mit dem Boden fallen müssen.

Da nun häufig Fälle vorkommen, wo das Pferd auf horizontalen Boden steht, aber dennoch durch die Stellung des Fuhrwerks zu der Aufbietung aller Kräfte genöthigt wird, so darf man schließen, daß die Zugstränge nicht weniger als 10° 20' unter d. # Lage, mit dem Boden geneigt seyn dürfen, wenn es dem Pferde unbenommen seyn soll, die ganzen zu Gebothe stehende Kräfte, M, auf horizontalen wie auf steigenden Boden anwenden zu können.

2. bestätigt es sich, daß m abnimmt, je steiler der befahrene Weg (je größer β) wird; denn

bei β = 0, findet sich aus d. zulezt abgel. Gl. m = 675,6 Pf.
= 10°, = 698,2
= 20°, = 590,5
= 30°, = 427,4
= 43° 9', = 0

3. ergibt sich aus dem so eben für β = 0 gefundenen m Werthe = 765,6 Pfund eine günstige Folgerung für die angewendete Ableitungs-Methode überhaupt; denn, wenn β = 0 und folglich Fig. 1, ψ = 90° ist, so findet sich die Kraft des horizontalen Zuges PH (Fig. 1.) = m. Cos. α oder bei m = 765,6 Pfund, und α = 35°, = 627 Pfund, was, mit den in §. 15. angebenen, aus Versuchen bekannten Größen verglichen, der Wahrheit so weit zu entsprechen scheint, als es Abweichungen in der Schwere und Gestalt der Pferde (je schwerer und dabei im Allgemeinen je niedriger und gestrekter, desto besser) gestatten, sie aufzufinden.

§. 36. Die nunmehr gefundenen Zahlwerthe für = 1/8 (§. 29.) r/R = 1/20 (§. 30.); γ = 24° 21' (§. 32.) Ψ = 80° (§. 33.) und m = 698 Pfund (§. 34.), so wie jene im §. 25. genannten (M = 908 Pfund α = 35°, β 10° und Ψ = 35° 28' nach der Bestimmung von §. 27 und 28. substituirt, gibt