Text-Bild-Ansicht Band 17

Bild:
<< vorherige Seite
Textabbildung Bd. 17, S. 218

oder L : l = 2300, : 1160,3 = 1,982

d.h. das Aeußerste und so auch das Gewöhnliche, was ein Pferd bei der projektirten Lage der Zugstränge (incl. des Gewichtes vom Wagen) ziehen kann, ist sehr nahe doppelt so groß, als das der Belastung nach gewöhnlicher Art.

§. 37. Die Zuverläßigkeit dieses aufgestellten Verhältnisses ist von zwei Haupttheilen abhängig, 1) von den Werthen für M und m, und 2) von den aus α, γ, f etc. zusammengesezten Faktoren. Angenommen, daß in den Zahlwerthen von α, β, γ, f und r/R (von ψ und Ψ kann an dieser Stelle nicht die Rede seyn, indem es sich nur um die Richtigkeit der Antwort handelt, zu der sie den fraglichen Fall bezeichnen), merkliche Fehler begangen wären (was ihrer Natur nach, außer allenfalls bei γ, nicht denkbar ist), so kann dieses auf das Verhältniß L : l dennoch nur sehr geringen Einfluß haben; indem sie sämmtlich in Zähler und Nenner gleichmäßig vorkommen, und folglich beide in gleichem Sinne ändern. Es kommt daher nur noch auf das richtige Verhältniß von M zu m an; ihre Bestimmung geschah völlig von einander unabhängig, und schon deßwegen hat die Richtigkeit ihres Verhältnisses etwas Unsicheres. Aber auch angenommen, ein Pferd könnte, der Erörterung von §.(35,1.) zuwider, schon bei der herkömmlichen Lage der Zugstränge, die ganze, von den Hinterhufen nach der Brust zu Gebothe stehende, Kraft in Thätigkeit sezen (m = M), so ergibt die vorige Gleichung sogar noch bei diesem alleräußersten Minimum

L : l = 2,533 : 1,662 = 1,524,

d.h. auch unter dieser Bedingung ziehen 2 Pferde bei der projektirten Anspannung noch mehr als 3 bei der gewöhnlichen.