Text-Bild-Ansicht Band 17

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§. 38. Aus der §. 36. angewendeten Gleichung findet sich, neben dem gegenseitigen Verhältniß der Mäßigen Befrachtung, bei der einen und anderen Anspannungsweise zugleich die eigene Größe von jeder, was zwar kein direktes Interesse für die vorliegende Untersuchung gewährt, aber doch, durch Vergleichung mit der Erfahrung, die Richtigkeit der Entwiklungsformeln versichert. In Gemäßheit von §. 27. gibt die Gleichung von §. 36.

L = 2299 Pfund, und l = 1160 Pfund,

wenn aber L, nach Maßgabe der Abnahme von M durch Ermüdung, und ferner e, 1) aus gleicher Ursache vermindert angenommen werden muß, und 2) hauptsächlich deßwegen, weil es (§. 34.) mit Q in gleichem Verhältniße steht, von dem ein Theil seiner Größe zur Bewahrung des sicheren Standes etc. entzogen wird. Schlägt man diese Verminderung für M, und eben so für. m, wie es ohngefähr seyn mag, auf 1/4 an, so findet sich:

L = 1725 Pfund, und l = 870 Pfund

(mit Inbegriff des respective Gewichts vom Wagen und auf einem um 10° steigenden Wege etc. §. 31 und 32.), welcher Werth für l, soweit mit Erfahrung übereinstimmt, als die außerordentliche Verschiedenheit von den, in der Anwendung eintretenden Fällen, einen Mittelwerth dafür anzugeben gestattet. Ein Fuhrmann ladet wohl 60 Ctr. für 4 Pferde (gewöhnlich 40 bis 45 Ctr.), wobei aber gute Wege, ausgesucht starke und schwere Pferde etc. Bedingnisse sind, und ferner an jedem merklichen Bergs Vorspann genommen werden muß. Dagegen rechnet man auf eine sechspfündige Kanone, welche nebst Proze etc. also das Fuhrwerk eingeschlossen, ohngefähr 30 Ctner wiegt, für die zu ihrem Zweke nöthige Beweglichkeit 6, und nur auf den Nothfall 4 Pferde.

§. 39. Das Resultat der bisherigen Untersuchung war nun folgendes:

1) wurde bewiesen, daß die vortheilhafteste Lage der Zugstränge um 44° 32' unter die parallele Richtung mit dem Boden, oder noch um 9° 32' unter die Richtung von der Brust