Text-Bild-Ansicht Band 17

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nach den Hinterhufen fallen, (§. 26.) und daß in dieser Angabe, die Steilheit der Stränge vielleicht noch um 6 1/2 Grad verstärkt werden darf, aber im aller äußerst denkbaren Falle (– Q : M = 1 : 7, §. 26.) doch höchstens nur eine Verminderung von 4 1/4 Grad fordert. 2) ergab sich §. 36. daß auf diese Weise ein Pferd 1,98 Mahl (unter Berüksichtigung, daß alle bestimmenden Werthe, z.B. §. 14. – Q/M = 2/7; §. 22. S/w etc. zur Entfernung jeder möglichen Selbsttäuschung durchaus so unter dem wahrscheinlichen Mittel gehalten wurden, daß sie die Größe von L nur zu klein geben konnten, sicher mehr als doppelt) so viel ziehen kann, als auf die gewöhnliche Art; in welcher Bestimmung wenigstens auf keinen Fall bis auf den Werth von 1,524 statt 1,98 (2 Pferde bei der projektirten Lage = mehr als 3 bei der herkömmlichen) gefehlt werden konnte. (§. 37.)

3) endlich bestimmte sich noch beiläufig das Maximum der Belastung (incl. des resp. Gewichts vom Fuhrwerke) für ein mittleres Pferd, und an einem Chaussee-Abhange von 10° Steilheit, wo die ganze Last noch gegen 1 1/2 Zoll hohe Unebenheit (Steine etc.) stoßen kann, für die projektirte Lage der Stränge auf 1725 Pfund bis 2299 Pfund, für die herkömmliche Lage derselben auf 870 Pfund bis 1160 Pfund.

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§. 40. Bei der Ableitung der im vorigen §. aufgestellten Geseze, wurde ein fester Boden als Weg vorausgesezt, und folglich sind sie bis jezt auch nur für diese Annahme bewiesen; aber sie behalten auch für lokeren Boden, im Ganzen genommen, ihre Richtigkeit. Es treten hier 2 Hauptrüksichten ein:

1stens, Beförderung der Bewegung des Fuhrwerks.

2tens, möglichste Erleichterung in dem Fortkommen des Pferdes selbst.

Was den ersten dieser beiden Punkte betrifft, so läßt sich schließen: die Sohle der Räder geht hier, wie bei festem Boden, auf einer Grundlage fort – dafür sind also die früheren