Text-Bild-Ansicht Band 17

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daß die vortheilhafteste Richtung der Zugstränge für lokeren Boden dieselbe ist, wie bei festen, nämlich 44° 32' Neigung unter die parallele Lage mit dem Boden.

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§. 42. Nach der nun beendigten Herleitung der Richtung, unter welcher die Zugstränge für den vortheilhaftesten Zug am gebracht seyn müssen, fragt es sich nach der Möglichkeit, dieselbe praktisch erreichen zu können. Ohne an dieser Stelle die Angabe der zwekgemäßesten Mechanismen zu beabsichtigen, verdienen doch folgende, der Gegenstand im Allgemeinen betreffende Verhältnisse der Anführung:

Bei den vorhinnigen Entwiklungen, wurde die ganze Last des Fuhrwerks in einer Horizontal-Linie (Achse) vereinigt gedacht, und von dieser wiederum der Mittelpunkt der Unterstüzung (Fig. 1, c.) zum Gegenstände der Untersuchung gemacht. Dieses würde geradezu angenommen werden können bei den gewöhnlichen.

§. 43. Fuhrwerkskarren. Einige Ueberlegung, wie sich bei ihnen die vorgeschlagene Lage der Zugstränge anbringen läßt, ergibt, daß sie hier dem Erfolge nach, obgleich durch Beweggründe anderer Art veranlaßt, bereits für das Pferd in den Bäumen einigermaaßen besteht. Die Erörterung der dabei Statt habenden Verhältnisse fordert zunächst eine Beurtheilung des Widerstandes, welchen der Karren bei seiner Bewegung auf das Pferd ausübt:

Damit die Ladung, deren Schwerpunkt über der Achse (dem Stüzpunkte) liegt, im Berge anfahren nicht rükwärts überkippt, ist es nöthig ihr ein Uebergewicht nach vorn zu geben:

1) üben daher die Bäume in d. P. A, Fig. 5. einen vertikal abwärts gehenden Druk = + Q (§. 4.) auf das Pferd aus.

2) wird – durch die an den Bäumen hinlaufenden Zugstränge angezeigt – ein Widerstand = H, parallel mit dem Boden, von A nach c, ausgeübt. Eine wirklich statthabende Einwirkung dritter Art, kann schon den Fehler anderer Befestigungshaken