Text-Bild-Ansicht Band 17

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wegen, nicht gedacht werden. Die beiden genannten Kräfte, Q und H, lassen sich zu einer Mittelkraft P, vereinigen, welche summarisch den Widerstand des Fuhrwerks ausdrükt. Den Winkel, PAQ, unter welchem sie von der Vertikalrichtung abweicht (§. 27.) = Ψ, und ferner < QAH, wie es die Bedeutung der Linien erheischt, = 90° – β (§. 13.) bezeichnet, ergibt sich die Gleichung Q, Sin. (90° – β) = Sin. (90 – β – Ψ.) oder

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Von Seiten des Pferdes wird dieser Widerstand durch eine Kraft, P, nach entgegengesezter Richtung, aufgewogen, welche §. 7,3 durch die Gleichung

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bestimmt wurde.

§. 44. Es ist daher

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und hieraus für die Bestimmung von Ψ

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oder wenn β = 10° (§. 13.); α = 35° (§. 12.) und Q, das Maximum des Drukes der Bäume, welchen das Pferd bei A zu tragen vermag, §. 14.) zu M, welches hier ebenfalls im Maximum angenommen werden muß, da vorauszusehen ist, das Ψ die Richtung von P, um mehr als 10° unter der parallelen Richtung, mit dem Boden angeben wird (§. 35,1.) d.i. Q : M = 2 : 7 (§. 14.) gesezt wird.

Ψ = 59° 42'.

Wenn also der, an einer um 10° aufsteigenden Anhöhe gedachte Karren so nach vorn überwiegend befrachtet ist, daß der Druk auf des Pferdes Vorderbeine. (NB. vor dem Beginnen des Zuges) im richtigen Verhältnisse zu der Kraft steht, welche es von den Hinterhufen nach der Brust anwendet (Q : M = 2 : 7.), so entsteht bei gewöhnlicher Anspannungsweise auf Seiten des Pferdes eine gleiche Kraftanwendung, als es sonst eine, um 90° – β – Ψ = 20° 8' unter die parallele Lage,