Text-Bild-Ansicht Band 17

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mit dem Boden geneigte Richtung der Stränge, veranlassen würde. Man darf hinzusezen, und auch für den Karren findet auf diese Weise eine gleiche Einwirkung Statt, als ginge der Zug in eben jener Richtung geradezu von der Mitte der Achse (c) aus (§. 42.) denn 1) um genau soviel, als dem Pferde durch den Druk der Bäume zu tragen gegeben wird, erhält der Punkt, c, eine Unterstüzung vertikal nach oben (c. Q) und 2) die, nach der Lage der Zugstränge bewirkte Kraft H kann, einem Axiome der Statik zufolge, ebensowohl in c, als in A, wirksam gedacht werden etc. Es entsteht hier also dieselbe Kraft-Einwirkung auf den Karren, als ruhete die Ladung im Gleichgewichte über c, und die Zugstränge gingen von c aus, unter dem Winkel von 20° 8' gegen den Boden aufsteigend nach dem Anknüpfepunkte A.

§. 45. Es muß aus dieser aufsteigenden Richtung des Zuges, gegen jene Einrichtung verglichen, wo der Zug mit dem Boden # läuft – wie es der Fall seyn würde, wenn die Bäume nicht auf das Pferd drükten – den früheren Entwiklungen zufolge, ein Vortheil für die Größe der annehmbaren Belastung entstehen. Er findet sich, wenn man dem Verfahren in §. 36. analog, in die, §. 8 und 27. für L, gegebene Gleichung die Zahlwerthe von a = 35° §. 12.), β = 10° (§. 13.), γ = 24° 21 + (§. 32.) f = 1/8 (§. 29.) – r/R = 1/20 §. 30 was freilich für Karren nur sehr beiläufig, aber doch für jezt hinreichend genau paßt), M = 908 Pfund (§. 25, welcher Werth und nicht jener von m = 698 Pfund §. 34. hier gilt, da die Steilheit des Zuges mehr als 10° beträgt, vergl. §. 35.) und Ψ = 59° 52' (§. 44.) sezt, nämlich

L = 1,9473 M = 1768 Pfund,

oder, wenn man auch hier nach §. 38. 1/4 wegen Ermüdung abrechnet,

L = 1326 Pfund.

Mit Zuziehung von §. 38. ergibt sich also, daß die unter den vortheilhaftesten Umständen annehmbare größte Belastbarkeit eines Pferdes, ferner die für ein Pferd im Karren, und endlich