Text-Bild-Ansicht Band 17

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die für ein nach gewöhnlicher Art vor den Wagen gespanntes Pferd, sich gegenseitig verhalten wie

2299 : 1768 : 1160

und ferner die mittleren Ladungen (nach Abzug eines Viertheils wegen Ermüdung des Pferdes) wie

1725 : 1326 : 870,

oder in beiden Fällen ohngefähr wie 4 : 3 : 2, welches leztere Verhältniß (3 : 2) die allgemeine Erfahrung wenigstens als nicht zu groß angibt.

§. 46. Man sieht daraus, daß der Karren nach gewöhnlicher Einrichtung das Mittel zwischen der vortheilhaftesten und gewöhnlichen Lage der Zugstränge hält. Das gefundene Resultat seines Vortheils gegen die gewöhnliche Anspannungsweise eines Wagens läßt sich auf einfache Art, auch so aus der bezeichnenden Eigenschaft des Drukes der Bäume nachweisen.

1) wird es dem Pferde möglich gemacht, die ganze, ihm von den Hinterhufen nach der Brust zu Gebothe stehende Kraft, M, in Thätigkeit zu sezen (§. 44.). Dieses bildet den Hauptvortheil für die zuläßige Vermehrung der fahrbaren Last. Der §. 36. für l = 1,6623 m, gegebene Werth ändert sich dadurch in = 1,6623 M, d.h. um + 16623 (M – m) = 349 Pfund.

2) Wird der, dem Pferde als Druk der Bäume zugewogene, Theil der Last beiläufig auch noch mit fortgeschafft; es beträgt = 2/7 M, (§. 44.) = 2/7 . 908 = 259 Pfund.

Diese beiden Vermehrungen zusammen = 349 Pfund + 259 Pfund = 608 Pfund gaben die Verschiedenheit der, durch den Karren fortschaffbaren Last = 1768 Pfund (§. 45.) gegen jene, welche, bei gewöhnlicher Anspannungsweise eines Wagens, auf ein Pferd zu rechnen ist = 1160 Pfund (§. 36.)

§. 47. Aus dieser Nachweisung ergibt sich noch für die Bestimmung des Drukes der Bäume, daß es vor allem nöthig ist, jenen Druk bis zu der Große zu bringen, daß die ganze Kraft, M, in Anwendung kommen kann, oder was nach §. 35. dasselbe sagt, daß die Richtung des Zuges, wenigstens