Text-Bild-Ansicht Band 17

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des Ziehens, die Kraft M eine bedeutende Unterstüzung gewährt – und 2) war sie nicht zu vermeiden, da das Ganze von der Höhe des Schwerpunktes der Ladung, über den Bäumen abhängt, die sich nach der geladenen Materie (Wolle oder Blei etc.) richtet.

§. 50. An den Gegenstand des vorigen §. knüpft sich die wesentliche Bemerkung, daß es gut ist, den Schwerpunkt der Ladung so tief als möglich zu legen, damit der Druk der Bäume, bei dem Berganfahren, wo es seiner am meisten bedarf, sich so wenig als möglich vermindert. – Ein Pferd wird aus diesem Grunde ein größeres Gewicht Blei, als Wolle fahren können. – Vortheilhaft würde es seyn, den Schwerpunkt der Bäume unter die Ladung zu versezen, was sich vielleicht verhältnißmäßig am besten nach der Fig. 6. gegebenen Idee, erreichen ließe: wo die Bäume nicht wie gewöhnlich auf der Achse AB, sondern auf einem Riegel CD ruhen, der vermittelst zweier Säulen AC und BD au der Achse hängt, wobei die Höhe der Räder noch das sonst gewöhnliche Maaß übersteigen kann.

§. 51. Aber am meisten würde den Bedingungen des vortheilhaftesten Zuges entsprechen, wenn der Druk der Bäume von selbst in eben dem Verhältnisse zu- oder abnähmen, als die stellenweise Beschaffenheit des Weges, ein Verstärken oder Nachlassen der Zielkraft fordert. Es ließe sich dieses nach der Idee von Fig. 7. erreichen, in ihr bedeutet A die Achse, auf welcher wie gewöhnlich die Karrenbäume (AD) ruhen, von denen jeder einen zweibeinigen Schämel oder Bok ABC trägt. Ueber diese beide Böke ist eine zweite Asche (B zeigt den Durchschnitt derselben) gelegt, auf der an jedem Ende vertikal und # mit den Bäumen, der Rahmen EFG H hängt. Diese beiden Rahmen, tragen auf den untern Bäumen EF einen Boden, auf welchem die Ladung ruhet, und besizen etwa bei M einen Haken, von welchem die Zugstränge ausgehen. Das Pferd (vermuthlich läßt sich wohl eine Vorrichtung für 2 neben einander gehende errichten) trägt den Druk der Bäume; zieht aber nicht durch sie, sondern an den