Text-Bild-Ansicht Band 37

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f, ein Schieber, der obige Röhre, e, schließt, und, wenn er geöffnet wird, das Brennmaterial nachrollen läßt.

g, ein zweiter Schieber, der die äußere Luft abhält, wenn der Schieber f aufgezogen wird.

h, die Kiste zur Aufnahme des Brennmateriales.

iii, der Raum des Kessels, der mit Wasser ausgefüllt ist.

k, der Raum, der mit Dampf ausgefüllt ist.

l, Dampfröhre.

m, Wassereiche.

nnn, Zugröhren, 4 oder mehr oder weniger, die durch den Boden des Kessels austreten, und in eine einzige große Zugröhre sich enden.

Fig. 24. ist der Boden des Kessels von den Zugröhren n, n, etc. durchbohrt.

b, ist der Rost am Grunde des Herdes.

n', ist ein größerer Zug, welcher den Ausgang der Zugröhren aus dem Kessel bildet. nn, öffnen sich in denselben oder in einen Zugkasten, nachdem sie den Boden des Kessels durchbohrten.

Fig. 25. stellt nn vor, wie sie in Zugröhren, Statt in einen Zugkasten sich öffnen. Diese Zugröhren, pp, stehen mit n' in Verbindung, und könnten nöthigen Falls auch unter dem Kessel angebracht seyn.

Fig. 26. ist ein Mitteldurchschnitt eines Kessels in Form eines Parallelopipedes, auf welches ein halber Cylinder aufgesezt ist. Diese Form taugt trefflich, wo Holz gebrannt wird. Der Bau erklärt sich aus denselben Buchstaben, wie in Fig. 23. Die punktirten Linien bcd zeigen den Rost, den Windkasten und die Windröhre an. c ist die Thüre für den Feuerherd.

XXIV. Versuche mit einem Dampfkessel mit niedrigem Druke nach dem Exhaustions-Principe der HHrn. Braithwaite und Ericsson.

Aus dem Mechanics' Magazine. 5. Jun. N. 556., im Liverpool Albion 31. Mai.

Wir haben folgenden sehr interessanten Bericht über die lezten Sonnabend mit einem neuen Seekessel (marine boiler) angestellten Versuche erhalten, welcher nach Hrn. Braithwaite's und Ericsson's Systeme erbaut und von niedrigem Druke war. Aus diesen Versuchen erhellt, daß folgende Vortheile für die Dampfschifffahrt durch Einführung dieses Systems hervorgehen.

1) Gänzliche Abwesenheit alles Rauches.

2) Beseitigung des Schornsteines.