Text-Bild-Ansicht Band 37

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LII. Verbesserungen an dem großen Fortepiano, worauf Jak. Shudi Broadwood, Fortepianomacher, great Pulteney-Street, Golden-Square, St. James, sich am 9. April 1827 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of Arts. N. 21. S. 132.

Der Zwek dieser Verbesserungen ist, dem Gestelle oder Kasten eines großen Fortepiano mehr Stärke zu geben, damit die Spannung der Saiten bei dem Wechsel der Temperatur kräftiger erhalten werden kann.

Rings um die gekrümmte Seite des Kastens des großen Fortepiano schlägt der Patent-Träger vor eine Metallplatte zu befestigen, die er die Saitenplatte (Stringplate) nennt, und in dieser die Schraubenstifte anzubringen, an welchen die Saiten mit ihren Enden befestigt werden. Diese Platte, in welcher eine dieser Verbesserungen besteht, kommt in einiger Entfernung über dem Resonanzboden, und wird an den Seiten des hölzernen Kastens mittelst starker Schrauben befestigt.

Dieser Kasten ist ferner mittelst metallner Stangen verstärkt, die von einem Ende desselben zu dem anderen laufen; drei solche Stangen wurden bereits zu diesem Zweke verwendet: der Patent-Träger schlägt aber noch eine vierte an der Seite der Basis des Instrumentes vor. Sie ist an jedem ihrer Enden befestigt, und wird in der Mitte von einem senkrechten Stüke getragen, welches durch eine Oeffnung in dem Resonanzboden läuft und an dem Boden des Gestelles befestigt ist.

LIII. Nachtrag zu Bates Patent über das Weißen des Zukers.

Mit Abbildung auf Tab. III.

Wir haben von diesem Patente Nachricht gegeben (Polytechn. Journ. Bd. XXXVI. S. 129). Das Register of Arts, N. 31. S. 200 bringt jezt die dazu gehörigen Figuren: Fig. 16, 17, 18, 19. Die Gefäße, durch welche das Wasser durchsikert, sind entweder walzenförmig, und haben Henkel, wie Fig. 17., oder sie sind kegelförmig, wie Fig. 16. Die Formen für den Zuker, wenn sogenannter Lumpzuker raffinirt wird, sind bloß kegelförmig; wenn aber Moscovadezuker