Text-Bild-Ansicht Band 37

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a) Wenn der Arm des Hebels, cb, Fig. 6 und 7. bis, sich in eine Gabel endet, die an jedem Ende mit zwei Löchern zur Aufnahme eines Joches versehen ist, an welchem die Stange, ab, hängt, und wenn diese Löcher eiförmig sind, und weiter als der Durchmesser des Joches (wie Fig. 6. zeigt); so ist es klar, daß, durch dieses Spiel, die Abweichung des Endes b der Senkrechten keine Abweichung von ab veranlassen kann. Diese Vorrichtung wäre unvollkommen, und die ovalen Löcher würden sich bald abnüzen, wenn der Lauf von ab sehr groß wäre; da er aber sehr klein ist, so bin ich geneigt zu glauben, daß man diese Vorrichtung an großen Maschinen eben so gut, als an mittleren, anbringen könnte.

b) Man könnte indessen an großen Maschinen den Arm cb mit der Stange ab verbinden, und zwar mittelst einer Zwischenstange, ab, Fig. 10., mit zwei Gliederungen a und b.

c) oder was noch besser wäre, ein kleines Parallelogramm an dem Arme, bc, anbringen. Dieses Parallelogramm macht keine Schwierigkeiten, in dem es sehr klein ist, fordert aber einen fixen Punkt mehr. Endlich könnte man auch noch eine andere Vorrichtung anbringen, wie Stoßstangen, durch welche sich die verlangte Verticalität erhalten ließe.

d) Die Verticalität erhält man auch mittelst eines gezähnten Bogens (Fig. 9.), der in die Stange, ab, eingreift, welche, zu diesem Ende, in einen Zahnstok ausläuft. Da die Bewegung von ab sehr langsam ist, und die Zähne des Zahnstokes beinahe nichts zu nagen haben, wegen des Gegengewichtes, gh, Fig. 6., so ist es offenbar, daß die Bewegung genau und leicht seyn wird, und die Zahne sich durch die abwechselnde Veränderung der Bewegung nicht viel abnüzen werden. Man kann aber nicht sagen, daß diese Vorrichtung die einfachste ist.

e) Wenn man endlich dem Arme, cd, die Länge Eines Meter geben kann, so wird der beschriebene Bogen sich nicht viel an seinem Ende, b, von der Senkrechten entfernen, und man wird immer eine Gabel b, (Fig. 6 und 7. bis) mit ovalen Löchern, und selbst mit runden (die sich beinahe gar nicht merklich abnüzen) anwenden können, wenn die Länge von ab wenigstens auch Ein Meter beträgt.

4) Das Gegentheil gh muß nach abwärts verlängert werden, damit der Maschinist dasselbe ergreifen kann, um die Maschine in den Gang zu sezen. Zugleich muß er die Stange aus der Excentricität ihres Halsbandes, d (Fig. 6 und 8.) bringen, was mittelst eines gabelförmigen Stokes, oder mittelst einer Schnur geschehen kann, die über eine Rüksendungsrolle, p, läuft.