Text-Bild-Ansicht Band 37

Bild:
<< vorherige Seite

so wie er von oben gesehen erscheint, mit seinen Kurbeln und Stämpelstangen zur Bewegung des Stämpels, welcher horizontal in einem Gehäuse, AA, liegt. Fig. 2. ist ein senkrechter Längendurchschnitt mit den Wasserflügeln, Klappen und mit dem Stämpel in dem Gehäuse. Fig. 3. ist ein Querdurchschnitt durch die Mitte dieses Gehäuses. In allen diesen drei Figuren zeigen dieselben Buchstaben dieselben Gegenstände. a, ist die aufsteigende Hauptbrunnenröhre, durch welche das Wasser aus dem Behälter oder Brunnen in die untere Kammer, bb, des Gehäuses eintritt; c und d sind Klappen, die sich nach aufwärts öffnen, und das Wasser aus der unteren Kammer in das Welkfaß, ee, eintreten lassen. Der Stämpel, f, bewegt sich horizontal in dem Gefäße hin und her, um hinter sich einen leeren Raum zu bilden, durch welchen das Wasser in das Werkfaß aufsteigt, und auch um das Wasser vor sich her aus dem Werkfasse durch die oberen Klappen, g und h, abwechselnd in die obere Kammer, i, in die Höhe zu treiben, aus welcher es abfließt, oder in der Röhre k in die Höhe gehoben wird.

Die Art, wie ich den Stämpel in der Pumpe zu bewegen gedenke, ist diese, daß ich an dem äußeren Ende der Stämpelstange, j, zwei Kurbelstangen, ll, anbringe, welche mittelst einer Querstange, m, verbunden sind, deren entgegengesezte Enden an den Winkelhebeln, nn, befestigt werden, welche man mittelst der Kurbel an den Enden der Achse derselben, o, in Thätigkeit sezt. Die Kurbel kann entweder mittelst der Hand, oder einer Laufscheibe oder eines Räderwerkes in Tätigkeit gesezt werden, das durch Dampf oder durch irgend eine Maschine getrieben wird.

Ich beschränke mich indessen nicht auf diese Methode allein die Pumpe in Thätigkeit zu sezen, indem noch mehrere Arten ausgedacht werden können, obschon nach meiner Ansicht keine mit solcher Leichtigkeit wirkt.

Wenn die gehörige Kraft an der Kurbel angewendet wird, wird der Stämpel, f, hin und her bewegt, und wenn er, wie in Fig. 1 und 2., sich rechts bewegt, wird die Klappe, c, sich heben, und des Wasser wird aus der Brunnenrohre in das Gehäuse, und durch die Oeffnung der Klappe, e, in das Werkfaß treten, und dem Stämpel folgen. Wenn in dem folgenden Stoße der Stämpel sich links bewegt, wird die Klappe, c, sich schließen, und die Klappe d sich öffnen, das Wasser wird dem Stämpel folgen, und durch die Oeffnung der Klappe, d, in das Werkfaß treten, während das Wasser, welches durch den vorhergegangenen Zug in das Werkfaß gelangte, nun durch das Vorrüken des Stämpels durch die Klappe, g, ausgetrieben wird. Da nun diese Operation immer wiederholt wird, so steigt das Wasser bei