Text-Bild-Ansicht Band 37

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„Meine Verbesserung“ sagt der Patent-Träger „im Treiben der Schiffe, Bothe und anderer Fahrzeuge bestehen in folgenden drei Stüken: 1) in der Anwendung einer Reihe hohler Gefäße, welche unter einem bedeutenden Winkel mit der Wasserlinie in das Wasser hinabreichen, und als Treiber wirken, indem sie auf das Wasser schlagen, und so das Schiff in entgegengesezter Richtung treiben. 2) indem ich an diesen Gefäßen eine Stämpelstange anbringe, deren Stämpel in kleinen Cylindern arbeiten, in welchen sie durch Dampf oder durch irgend eine andere Kraft vorwärts getrieben werden. 3) in der geringeren specifischen Schwere dieser Treiber, die hohle mit Luft oder mit anderen leichten Körpern gefüllte Gefäße sind, welche, nachdem sie in das Wasser getrieben wurden, wieder durch ihre Leichtigkeit von selbst in die Höhe steigen, indem das Wasser sie. empor drükt.

Die Art, wie diese Vorrichtung am besten ausgeführt werden kann, ist in Fig. 4. dargestellt, wo man den Längendurchschnitt eines Fahrzeuges sieht, an welchem fünf Treiber nach meiner Art angebracht sind. Ich schlage vor sie in einer Höhlung unter dem Schiffe anzubringen, beschränke mich aber weder auf diese Zahl, noch auf diese Lage, da sie wahrscheinlich auch eben so gut in einer Doppelreihe, zu jeder Seite eine, vorgerichtet werden können, a1, a2, a3, a4, a5 sind die Treiber, bestehend aus hohlen hölzernen rechtwinkeligen Gefäßen, die aber auch aus einem anderen tauglichen Materials seyn können, und luft- und wasserdicht geschlossen sind. Ich beschränke mich aber nicht auf die hier angegebene Form, obschon ich dieselbe nach meiner bisherigen Erfahrung anderen Formen vorziehe, bbh sind Stämpelstangen, welche auf die gewöhnliche Weise durch Schlußbüchsen laufen, und deren untere Enden an den Treibern angebracht sind.

Man sieht diese Stangen am deutlichsten in Fig. 5., wo dieselben in allen ihren Theilen in einem größeren Maßstabe gezeichnet sind, cccc sind walzenförmige Röhren, deren eine man im Durchschnitte in Fig. 5. sieht. d ist der Stämpel, der an der Stange b angebracht und bestimmt ist in dem Cylinder, cc, zu arbeiten, wie ein Stämpel in der Dampfmaschine gewöhnlich arbeitet. eee sind Querröhren, welche mit einer Dampfröhre verbunden sind, fff. Diese Röhre und die Querröhren führen den Dampf in die verschiedenen arbeitenden Cylinder, ccc. Jede Querröhre ist mit einer Einführungsklappe, g, versehen, und mit einer Ausführungsklappe, h, welche zur bestimmten Zeit zum Ein- und Auslassen des Dampfes in und aus dem Cylinder, c, geschlossen und geöffnet werden.

An dem oberen Ende einer jeden Stämpelstange ist ein Querarm angebracht, an welchem zwei Leiter, ii, befestigt sind, Fig. 4., und an diesen Leitern rathe ich die Klopfer vorzurichten, mittelst welcher