Text-Bild-Ansicht Band 37

Bild:
<< vorherige Seite

kann. Man weiß aber, daß Drath, selbst aus einem und demselben Bunde, bedeutend in seiner Dike wechselt, und da, wo immer die Dike wechselt, die Pfanne nur gestellt werden muß, so geht dadurch viel Zeit verloren, indem es keine Pfanne gibt, auf welche man sich so sehr verlassen könnte, daß sie sich nach der verschiedenen Dike der Drathe von selbst gehörig stellte. Weder die rechts- noch linkshandige Pfanne, noch die Federpfanne entspricht dieser Erwartung. Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, die, bei ihrer häufigen Wiederkehr, endlich von ernsthafter Bedeutung wird, erfand Hr. Mordan gegenwärtige Pfanne. Er fand, daß sie seiner Absicht vollkommen entsprach, und theilte sie einigen seiner Freunde mit, die Feindrechsler von Profession sind. Auch diese bezeugten die Zwekmäßigkeit und Brauchbarkezt derselben, und so legt er sie dann der Society for the Encouragement of Arts vor, deren Mitglied er ist, und von welcher er dafür die große silberne Medaille erhielt.

Fig. 22. zeigt diese Pfanne mit einem Stüke Drath in derselben, das zum Drehen fertig ist. Fig. 23. ist ein Durchschnitt derselben. m, ist der Körper der Pfanne, außen mit einem erhabenen, breiten Ringe, in welchem ein Loch gebohrt ist, um den Stiel eines Anziehe- und Nachlaß-Hebels aufzunehmen. rr ist ein Paar stählerner Baken, zwischen welchen der Drath fest gehalten wird. t ist die Kappe oder der Dekel, durch welchen, wenn er aufgeschraubt wird, die Baken so gestellt werden, daß sie jeden zwischen dieselben gebrachten cylindrischen Drath genau in die Linie der Achse der Pfanne bringen. In dieser Kappe befindet sich auch ein Loch zur Aufnahme des Stieles des Anziehe- und Nachlaß-Hebels. Fig. 26. ist ein Durchschnitt des Körpers der Pfanne, und eines in demselben befindlichen Bakenstükes. Fig. 27 und 28. sind Baken, die von der Pfanne abgenommen sind. n, Fig. 23 und 26, ist eine hohle Schraube, wodurch die Pfanne auf die Doke der Drehebank aufgeschraubt wird. oo, Fig. 26., ist eine äußere Schraube, welche das äußere Ende des Körpers der Pfanne umgibt. Der cylindrische Zwischenraum, p, zwischen demselben und dem erhabenen Ringe bleibt glatt. Das kreisförmige Ende, q, welches man noch deutlicher in der Endansicht Fig. 24. wahrnimmt, ist in eine taubenschweifförmige Furche ausgeschnitten, in welcher die Baken, rr, sich schieben lassen. Jeder dieser Baken ist aus Stahl, in der Form eines abgestuzten halben Kegels, mit einem schiebbaren Taubenschweife am Grunde, der in die taubenschweifförmige Furche quer durch das kreisförmige Ende der Pfanne eintritt. Fig. 27 und 28. sind Ansichten dieser Baken von vorne und von der Seite. Innerhalb der Kappe, t, ist eine hohle Schraube eingeschnitten, die in die äußere Schraube, oo, paßt, Fig. 26., und