Text-Bild-Ansicht Band 37

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Beaumé's Aräometer für Säuren. (Aréomètre de Beaumé pèse-acides).

Die Formel, deren man sich bediente, ist

Textabbildung Bd. 37, S. 449

wo n, n' und x' die Grade am Aräometer sind, welche mit den specifischen Schweren, d, d' und y correspondiren. Man hat angenommen:

1) daß für 0 Grad am Aräometer bei 10° Reaum. die specifische Schwere = 1 ist.

2) daß bei 66° die specifische Schwere bei derselben Temperatur = 1,842 ist.

Man hat diese Zahl angenommen, welche mit dem Maximum der Dichtigkeit oder specifischen Schwere der Schwefelsäure (acide sulfurique hydreux) correspondirt, weil sie von Thénard angegeben ist, und allgemein angenommen zu seyn scheint.

Man sezte also

n = od = 1 n' = 66 d' = 1,842

und erhielt so y = 121,572/(121,572 – x + 0,842)

Wenn man nun für x die Werthe 1, 2, 3 u.s.f. bis auf 72 sezt, so hat man hiernach die correspondirenden Werthe für y. Eine Columne zeigt die Unterschiede, welche zwischen zwei und zwei zunächst auf einander folgenden specifischen Schweren Statt haben, in Tausendtheilen.

Cartier's Aräometer für Flüssigkeiten.

Man hat hier wieder von der vorigen Formel Gebrauch gemacht:

Textabbildung Bd. 37, S. 449

Die Werthe der mit zwei verschiedenen Punkten am Maßstabe des Aräometers correspondirenden specifischen Schweren werden auf folgende Weise bestimmt:

1) Nach Gay-Lussac (Instruction sur l'Alcoomètre p. 15.) streift der 10te Grad von Cartier's Aräometer im destillirten Wasser bei 10° Réaumur.

2) Ein sorgfältig angestellter Versuch gab bei obiger Temperatur, für eine specifische Schwere von 0,836 und 89,25 Grad am Alkoometer, 35,77° an Cartier's Aräometer.

also n =10 d = 1 n' = 35,77 d' = 0,836, und die Formel wird:

y = 21544/(19904 + 164 x)