Text-Bild-Ansicht Band 174

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Hiernach ist die Pumpe in folgender Weise zusammengesetzt:

A ist eine hohle, gußeiserne Säule, welche über dem Wasserreservoir, aus dem gesogen werden soll, aufgestellt und befestigt wird, und welche die eigentliche Pumpe trägt, die äußerlich aus zwei, durch Manischen verbundenen hohlen Cylindern B und C gebildet ist.

An dem Boden des Cylinders B ist einerseits die Stopfbüchse a, anderseits der Ring b angegossen; beide sind durch einen horizontalen Steg c mit einander verbunden, so daß dadurch zwei halbe ringförmige Räume gebildet werden, die von dem Erfinder die Steuerung der Pumpe genannt werden. Der obere ringförmige Raum, der Saugraum, geht in das Saugrohr D über, welches zuerst senkrecht sich erhebt, dann ein Stück außerhalb des Cylinders in horizontaler Richtung, und weiter auf den inneren Mantel des Cylinders C fortgeht, von wo ab es in den Verbindungstheil C' des Cylinders C mit der Säule A, übergeht und mündet. Von hier ab wird das Saugrohr weiter durch ein Bleirohr D' gebildet, welches in dem Wasserreservoir mündet. Der untere ringförmige Raum der Steuerung communicirt dagegen, durch einen in dem Ring b angebrachten Schlitz, mit dem hohlen Raum der Pumpe.

An dem Boden des Cylinders C ist ein Putzen E angegossen, der in horizontaler Richtung, die aber schief zur Achse des Cylinders steht, durchbohrt ist. In diese Bohrung, als Zapfenlager, ist die Scheibe F drehbar gemacht, die in der Ansicht von vorn noch in Fig. 4 besonders gezeichnet ist. Die Scheibe F enthält in der Mitte d eine halbkugelförmige Vertiefung, außerdem in drei Punkten f, f, f, die gleichweit von der Drehachse entfernt sind, Kugellager, welche, wie wir später sehen werden, die Endpunkte von drei Kolben aufnehmen.

Die Arbeitswelle G geht durch die bei a gebildete Stopfbüchse und endigt im Inneren der Pumpe in der Kugelaushöhlung d, wo sie selbst kugelförmig gestaltet, sowie ein Stück derselben von zwei Seiten geebnet ist. Damit bei Drehung der Welle G auch die Scheibe F mit herumgenommen wird, ist mit G der Mitnehmer H verbunden, welcher bei der Bewegung der Welle sich gegen einen an F befestigten Bügel g legt, von welchem eine zweite Ansicht auch in Fig. 4 angegeben ist.

Zwischen den bereits beschriebenen Theilen b, a und F ist nun auf der Welle G ein Gußstück K befestigt, dessen Form man am besten aus dem Querschnitt Fig. 3 erkennt. Dasselbe besteht nämlich aus drei richtig ausgebohrten Cylindern M, M, M, deren Achsen parallel der Drehachse G sind. Die einen Enden der Cylinder sind offen, die anderen dagegen mit rechteckigen Oeffnungen h versehen, welche beim Arbeiten