Text-Bild-Ansicht Band 21

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mit welcher man den Versuch anstellen will. In diese Gloke mündet, ungefähr in der Mitte ihrer Höhe, eine eingeriebene konische Glasröhre, deren größerer Durchmesser beiläufig 4, der kleinere 2 Linien beträgt. Diese Röhre reicht in der Gloke an der Seite ihres kleineren Durchmessers beinahe bis gegen die Achse derselben; während sie an der anderen Seite um einen Zoll oder etwas mehr aus der Gloke hervorragt. Der hervorstehende Theil dieser Röhre ist in eine andere Röhre eingerieben, die einen gläsernen Hahn hat, und in eine dritte Röhre paßt, welche 3–4 Zoll in horizontaler Richtung, wie die ersteren Röhren, fortläuft, sich dann umbiegt und in perpendiculärer Richtung 2–3 Zoll fortläuft, und zulezt in einen kleinen gläsernen Recipienten eingerieben ist, der bestimmt ist, die rauchende sächsische Säure aufzunehmen. Um diesen Apparat bei den Versuchen gehörig benüzen zu können, braucht man einen Tisch von folgender Form: er besteht aus einem, von vier Füßen getragenen Parallelepipede, das um 3 Zoll kürzer ist, als der Apparat. Auf einer Seite dieses Tisches befindet sich eine 2 Zoll hohe oder etwas höhere Basis, auf welche die Gloke gestellt werden muß; hinter dieser erhebt sich ein Säulchen, welches die auf der Basis befindliche Gloke um einen halben Zoll übersteigt, und welches auf einer Glasplatte ruht, die sich auf der Basis befindet. An der Spize des erwähnten Säulchens ist ein Arm von Messing, der sich gegen die Gloke neigt, und an dessen Ende eine Schraube angebracht ist, welche mittelst eines Schälchens von Messing, das sich an derselben befindet, die Gloke auf der Basis festhält, auf welcher sie ruht, damit sie sich nicht so leicht bewegt, und sich beim Oeffnen und Schließen des Hahnes nicht verrükt. Am anderen Ende des Tisches befindet sich eine kurze, in der Mitte durchbohrte, Säule, an deren Mitte ein Stängelchen von Messing angebracht ist, welches durch eine Schraube höher und niedriger gestellt werden kann, und dazu dient die gekrümmte Röhre und die anderen damit verbundenen Röhren zu befestigen. Der Recipient mit der Säure befindet sich außerhalb des Tisches, und da auch er unterstüzt werden muß, so ist an der Seitenfläche des Tisches ein Ring angebracht, der sich durch eine Schraube höher und niedriger stellen läßt, so daß, wenn der Recipient mit der krummen Röhre verbunden ist, der Ring soweit emporgebracht wird, bis der Recipient gut unterstüzt ist; schließt