Text-Bild-Ansicht Band 21

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Die Triebkraft der Maschine wird an den Rädern, o und p, angebracht, um das Triebwerk in den Gang zu bringen, und die Ruder in Thätigkeit zu sezen.

Man seze nun, die Kraft der Dampfmaschine sey an dem Zahnrade, p, angebracht, und dieses Rad sey mittelst seiner Fänge mit dem Rade, l, verbunden, so werden diese Räder die Räder, h und i, in entgegengesezter Richtung treiben, und die Ruder, e, e, rechts, die Ruder, d, d, links drehen; so müssen diese Ruder spielen, wenn das Rad vorwärts soll. Wenn aber das Both zurük soll, muß die Kurbel, q, gedreht werden, um die Fänge des Rades, p, von dem Rade, l, zu befreien, und das Rad, o, in Umlauf mit dem Rade, k, zu bringen. Wenn nun die Kraft der Maschine an dem Rade, o, angebracht wird, werden die Ruder sich in einer der vorigen entgegengesezten Richtung bewegen, und das Fahrzeug rükwärts treiben.

Im Mittelpuncte zwischen den vier abgestuzt kegelförmigen schiefzahnigen Rädern befindet sich ein Blok, r, durch welchen die Spindel, f, läuft, und in den Enden dieses Blokes sind die Achsen, m und n, eingefügt; durch diese Vorrichtung werden, wenn die Ruder gehoben oder gesenkt werden, da der Rahmen, b, sich auf seinen Zapfen, c, c, dreht, die Räder alle sich auf ihren Achsen, m und n, drehen, und die Ruder können höher und tiefer gestellt werden, ohne daß das Triebwerk dadurch im Mindesten leidet.

Durch die Umdrehung der Ruder mit schiefen Flächen wird, auf obige Art, ein anhaltender Druk auf das Wasser hervorgebracht, und das Fahrzeug dadurch in entgegengesezter Richtung mit großer Schnelligkeit und verhältnißmäßig geringer Kraft vorwärts getrieben.