Text-Bild-Ansicht Band 33

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von der Luft und dem in derselben durch Verdichtung entstandenen Wasser reinigen kann, wenn sich etwas davon in dem Apparate befände.

Das andere Ende des Stükes P endet sich wie ein Hahn, und reibt sich in den Ring A ein, gegen welchen es immer mittelst eines Schrauben-Bolzens z festgehalten wird, der die beiden Stüzen s vereinigt, und näher an einander bringt. Ein Lineal e mit einer Längenfurche versehen, hält die Röhren mittelst Kopfnageln zusammen, ohne sie jedoch zu hindern, sich nach dem Grade der Hize mehr oder minder auszudehnen52).

Aus Obigem erhellt, daß, wenn durch eines der beiden Enden der Röhre T Dampf eingelassen wird, derselbe sich mit einem Mate in alle Röhren ttt verbreiten wird, die auf der Seite dieses Endes liegen; er wird, wegen der Scheidewand m, durch alle diese Röhren laufen, und bei dem entgegengesezten Ende der Röhre T' heraustreten.

Dieser Apparat hat vor allen übrigen bis zur Stunde gebräuchlichen folgende Vorzüge:

1stens entwikelt er die möglich größte Menge Wärmestoffes, denn er bietet der zu erwärmenden Flüssigkeit die größte Oberfläche dar, und es geht keine Wärme durch Ausstrahlung verloren.

2tens kann er sich ausdehnen, ohne Sprünge in der Röhre zu veranlassen; denn er ist nur an einer Seite befestigt, während bei anderen ähnlichen Apparaten, die an beiden Enden befestigt sind, oder die aus Röhren bestehen, die an einander liegen und mittelst Zinnes unter einander vereinigt sind, die Ausdehnung an jeder einzelnen Röhre ungleich ist, und eine bedeutende Verzerrung dadurch entsteht, die endlich Berstungen und anhaltendes Springen verursacht.

3tens endlich läßt dieser Apparat sich in aller erforderlichen Reinlichkeit erhalten. Dieß war bisher sehr schwierig, wenn man sich nicht solcher Apparate bedienen wollte, die flachen Boden (vereinte Röhren) hatten, die aber nicht bloß die oben (in 2) angegebenen Nachtheile besizen, sondern auch die Arbeit viel langsamer machen, in dem eine sehr kleine Oberfläche mit der zu erwärmenden Flüssigkeit in Berührung kommt. Dieser neue Apparat läßt sich, in Folge seiner Einrichtung, aus der Tiefe des Kessels herausheben, und mit der Röhre T um den Ringzaum bewegen.

Die Kessel haben überdieß, außer der Beweglichkeit der Röhren, noch die Vorrichtung, daß sie sich stürzen lassen. Denn da die Stüke PP auf den Stüzen befestigt sind, kann der Kessel sich mit dem ganzen

52)

e ist in den Zeichnungen des Originales nicht angegeben; scheint aber unter t in Fig. 15 zu gehören.

A. d. U.