Text-Bild-Ansicht Band 33

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Einfachheit, gelang es Hrn. Duxbury in gegenwärtiger Patent-Maschine alle diese Schwierigkeiten zu überwinden. Er hat, und zwar sehr billig und geeignet, eine umdrehende Bewegung gewählt, in dem man nur durch diese einen ununterbrochenen, gleichen, glatten, immer nach auswärts fortschreitenden Schnitt zu erhalten vermag, und sein Verfahren, das Fell auf einer Fläche auszubreiten, um die Schneide des Messers aufzunehmen, ist besonders glüklich. Diese Oberfläche bildet er mittelst eines Cylinders, dessen kreisförmige Seiten ausgehöhlt oder nach einwärts gebogen sind. Ein Blik auf die beigefügte Zeichnung wird, wie es mir scheint, den Bau dieser Maschine deutlich machen.

Das Rad A, Fig. 8 und 9., hat 17 Fuß im Durchmesser, ist aus Holz gebaut, und mit eisernen Armen verstärkt. Seine Achsen laufen in Lagern, die auf einem starken hölzernen Gestelle II aufgebolzt sind. An dem Umfange dieses Rades sind 25 dünne Stahlplatten eingefügt, die in eine feine Schneide ausgeschliffen und so genau an einander gepaßt sind, daß sie ein vollkommen kreisförmiges Messer bilden, welches etwas vor dem Rande des Umfanges des Rades, und zwar horizontal, hervorsteht. Die Linie, welche die Schneide dieses Rades bildet, ist senkrecht auf dem Mittelpunkte des Zahnrades LL Fig. 8 und 9., auf dessen Achse sich der Cylinder E, Fig. 8., befindet, wenn man ihn so nennen darf. Dieser Cylinder ist aus Holz, und in seinem Inneren durch eiserne Reifen verstärkt. Auf der Oberfläche dieses Cylinders ist eine Längen-Oeffnung eingeschnitten, in welche das Fell eingekeilt wird, wie man bei F in Fig. 8. sieht. Das Fell wird durch den Rahmen F aus Gußeisen ausgestrekt und geschüzt. Der Patent-Träger nennt ihn den Gouverneur, und er ist in Fig. 10. in größerem Maßstabe dargestellt. Durch den Hebel kk kann er gehoben und gesenkt werden (Fig. 8 und 9.), was mittelst einer zu diesem Ende angebrachten Kette geschieht. An den senkrechten Stüzen desselben sind Leiter, durch welche er, so wie es nöthig wird, gestellt werden kann. So wie das Fell gespalten ist, läuft es durch die Oeffnung H in dem Gouverneur, und von da auf die Walze G Fig. 11., auf welcher es aufgewunden wird. Um die Maschine in Bewegung zu sezen, wird ein Laufband um die Trommel B, Fig. 9., gewunden, wodurch die Achse getrieben wird, auf welcher sich eine andere Trommel C, Fig. 9., befindet, um welche ein Laufband zu dem Rade DD, Fig. 8 und 9., läuft. Auf der Achse dieses lezten Rades ist eine Schraube ohne Ende M, Fig. 9., die in das Zahnrad L eingreift, welches sich an der Achse des hohlen Cylinders E befindet, wodurch nun die ganze Maschine in Bewegung gesezt wird.

Fig. 11. zeigt eine Vorrichtung um kleinere Felle zu schneiden,