Text-Bild-Ansicht Band 33

Bild:
<< vorherige Seite

von welchen zwei oder drei, nach ihrer Größe, auf ein Mal geschnitten werden können. Fig. 12. zeigt eine andere Form des Gouverneurs, wenn der Cylinder auf irgend eine Weise auf seiner Oberfläche ungleich werden sollte. Sie besteht aus mehreren Metallstüken, die loker an einer Stange hängen, so daß sie durch ihre eigene Schwere auf die ungleichen Stellen des Cylinders niederdrüken, und das Fell vollkommen flach und eben halten. Fig. 13. ist ein Seiten-Aufriß eines dieser Stüke81).

LV. Hrn. Christie's verbessertes Barometer.

Aus dem Monthly Record of Science im Register of Arts. N. 64. S. 248.

Mit einer Abbildung auf Tab. V.

Hr. Christie, Sekretär in der Mechanics' Institution, zeigt in der Einleitung zur. Beschreibung des gegenwärtigen Barometers die Schwierigkeiten, den Vernier an dem gewöhnlichen Barometer so zu stellen, daß man der möglich höchsten Genauigkeit auf 0,01 Zoll sicher seyn kann. Er macht ferner auf die bekannten Nachtheile des Räder-Barometers aufmerksam. Wir übergehen diese Bemerkungen, in dem dieselben sich jedem, der Barometer-Beobachtungen anstellte, ohnedieß aufgedrungen haben müssen, und gehen zur Darstellung seines Barometers über.

abc Fig. 17. ist eine ungefähr 35 Zoll lange Glasröhre, mit Ausnahme des kürzeren aufsteigenden Theiles derselben, bc. Die Röhre ist innenwendig nicht unter Einem Viertel Zoll weit, und erweitert sich oben in a in eine Kugel von 2 Zoll im Durchmesser. Auf der Oberfläche des in der Röhre bc befindlichen Queksilbers (welches in der gesammten Röhre durch Schattirung angezeigt ist) ruht eine kleine gläserne Kugel oder ein Schwimmer d, auf welchem ein feiner Stahldrath de angebracht ist, der den Vernier f führt. Dieser Drath läuft durch ein Loch g, welches in einer kegelförmigen Hervorragung an dem Maßstabe hi angebracht ist, der auf der Röhre ba befestigt ist. Maßstab und Vernier sind auf die gewöhnliche Weise eingerichtet, nur ist lezterer umgekehrt numerirt: hier in der Figur nur von 27 bis 31 Zoll.

Da a luftleer ist, so wird das Queksilber durch den Druk der Atmosphäre auf d in seinem Sinken beschrankt; je größer der Druk auf d wird, desto tiefer wird das Queksilber in cb sinken, folglich auch d, und desto tiefer wird also der Vernier f, der an dem Drathe ed befestigt ist, längs dem Maßstabe hi von h nach i niedersteigen, d.h.,

81)

Die Beschreibung dieser Maschine ist nicht sehr klar. Ist sie irgendwo im Gange?

A. d. U.