Text-Bild-Ansicht Band 33

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S, Sonde. (Man sieht sie deutlicher in Fig. S.) Dieses Instrument, welches zum Probe-Nehmen dient, besteht aus einem kupfernen, gut geschlagenen Und gebohrten Cylinder, der außen einen kegelförmigen Eingang hat, und einen Stämpel aus demselben Metalle aufnimmt. Die Stange dieses Stämpels führt unter dem Griffe einen Kegel, der in die Dille paßt, die den Eingang in den Pumpen-Cylinder bildet. Eine kleine in dem Stämpel angebrachte Höhle correspondirt mit einer Oeffnung, die durch den Körper der Pumpe gebohrt ist. Wenn der Stämpel bis auf den Boden hinabgedrükt und so gedreht wurde, daß die Oeffnungen auf einander fallen, so tritt die Flüssigkeit in die Höhlung ein. Wenn man daher die Probe nehmen will, darf man nur den Stämpel ziehen.

t, Thermometer. m, Baro- oder vielmehr Manometer. (Éprouvette à Mercure. Siehe Figg. T. M.)

x, Mauerwerk, in welchem der Kessel eingemauert ist.

VV ', hölzerne Kufen. Um sie luftdicht zu machen, stehen sie in anderen Kufen E in Wasser untergetaucht.

k, Scheidewand aus geflochtenen Weiden.

z, Verbindungs-Röhre zwischen den Kufen VV ' am oberen Theile derselben.

N, Röhre und Niveau des Wassers.

R, Wasserbehälter.

H, Röhre, die das Wasser aus dem Behälter aufsaugt.

Fig. II. Durchschnitt der Hähne 1, 2, 3, 4, 5 und 6.

Fig. III. ist ein Durchschnitt der Verbindung der Röhre des Hahnes D mit dem Siedekessel.

Verfahrungsweisen.

Man füllt den Kessel A. Der Syrup kommt entweder durch die Tubulirung U, deren Dekel man abnimmt, oder, bequemer, durch eine eigene Röhre hinein, die mit einem Hahne versehen ist und mit dem Syrup-Behälter in Verbindung steht. Diese Röhre ist in der Zeichnung nicht angegeben. Nachdem der Kessel bis auf O gefüllt ist, sezt man ihn mittelst des Hahnes Nro. 1. in Verbindung mit dem Dampf-Kessel, oder mit dem Kessel, welcher den Dampf liefert. Die oberste Schichte des Syrupes bei O geräth bald in eine Temperatur, welche jener des Siedepunktes nahe kommt. Während dieser Zeit erhizt sich die in der Kuppel enthaltene Luft, so wie auch die Luft, welche diese Kuppel von außen umgibt, und theilt die Hize dem Metalle auf beiden Oberflächen mit. Man schließt dann auf einen Augenblik den Hahn 1, und läßt den Dampf in den Ring cc gelangen, wodurch die Luft sowohl aus der Kuppel B, als aus der Kufe V getrieben wird, und durch den Hahn 4 ausfährt. In wenigen