Text-Bild-Ansicht Band 33

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Größen-Verhältnisse und über die nüzliche Wirkung, die man von dieser Maschine erwarten kann, schließen.

Fig. 4. zeigt den Durchschnitt der metallnen Gloke oder des Luftbehälters nach der Linie EF in Fig. 5.

Fig. 5. ist der horizontale Durchschnitt dieser Gloke nach der Linie GH in Fig. 4.

Fig. 6. zeigt an RR den Zaum, mittelst dessen diese Gloke befestigt wird, und in U einen Theil dieses Zaumes von der Seite gesehen, um die Art und Weise darzustellen, wie er sich auf zwei Bolzen drehen kann, die an dem Kopfe des Widders angeschraubt sind. Auf diese Weise kann man die Gloke, im Falle daß einige Verbesserungen in ihrem Inneren nothwendig wären, leicht abheben.

Fig. 7. stellt den Leiter der Sperr-Klappe D im Durchschnitte und im Grundrisse dar.

Fig. 8. zeigt endlich den Grundriß eines Zaumes in f, der die Röhre K umgibt; in g ist dieser Zaum von der Seite dargestellt. An ihm ist die Klappe N angebracht, mittelst der Gewinde, deren Lage man in h sieht. (Wir vermissen h in der Fig. Ue.)

Hier nun einige Betrachtungen über die Größe dieser verschiedenen Stüke und über die nüzliche Wirkung.

Aus Brunaci's Versuchen erhellt:

1) Wenn die Entladungs-Röhre eine bestimmte Höhe, z.B. drei Meter hat, und das Wasser kommt auf zwei Stöße des Widders bis zur oberen Oeffnung desselben; so braucht man acht Stöße, wenn das Wasser noch ein Mal so hoch hinaufsteigen soll, und siebzehn, wenn es drei Mal so hoch hinaufsteigen soll.

2) Die Menge Wassers, welche durch dieselbe Anzahl von Stößen zur Entladungs-Mündung gebracht wird, ist, unter übrigens gleichen Umständen desto größer, als diese Mündung weniger hoch steht, so daß die nüzliche Wirkung (l'effet utile) in umgekehrtem Verhältnisse zur Höhe steht, auf welche das Wasser gehoben wird.

3) Je länger der Körper des Widders ist, desto größer ist die Dauer eines jeden Stoßes. Wenn z.B. der Widder in zwanzig Secunden zehn Mal stößt, wo diese Röhre zwölf Meter lang ist, so wird er dieselbe Zahl von Stößen in 14 Secunden thun, wenn die Röhre 8 Meter, und in 10 Secunden, wenn sie nur 4 Meter lang ist. Es ist hier, wie bei der Sperr-Klappe; je länger der Zwischenraum zwischen jedem Stoße, desto mehr wird jeder Stoß auf ein Mal Wasser geben. Auf diese Weise wird also eine Verkürzung der Röhre auf 4 Meter bei jedem Stoße nur mehr den dritten Theil des Wassers liefern, das bei einer Höhe der Röhre von 12 Meter gehoben wurde: Es muß also eine Länge geben, die ein Maximum von