Text-Bild-Ansicht Band 41

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den Ofen gebracht wurden, obwohl die Spannung des Dampfes beinahe um eine Atmosphäre gestiegen war. Die wahre Zeit des Versuches war daher 5 Stunden und 12 Minuten. Der gesammte Verbrauch von Kohlen war dabei 400 Kilogramms, was auf jede Stunde 77 Kilogr. beträgt.

Um den dynamischen Effekt, welcher während dieses Versuches hervorgebracht wurde, genau zu bestimmen, muß man die Zeit desselben in so viele Theile abtheilen, als die Ladung des Zaumes verändert ward. Zu diesem Behufe entwarf man eine zweite Tabelle, in welcher man das Mittel der Anzahl von Kilogrammen, welche im Durchschnitte in jeder Sekunde auf die Höhe von 1 Mètre gehoben wurden, in jeder der fünf Abtheilungen berechnete.

Textabbildung Bd. 41, S. 87

Nach dieser Tabelle findet man, wenn die Kraft eines Pferdes zu 273 Dynamen in einer Stunde angenommen wird, durch Berechnung, daß die Maschine nur die Wirkung von 14,9 Pferden bei einem Verbrauche von 77 Kilogr. von Steinkohlen in der Stunde hervorbringen kann.

Hr. Cavé hatte sich vertragsmäßig anheischig gemacht, daß seine Maschine nicht mehr als 14 Maße von Steinkohlen in 12 Stunden verbrauchen sollte, was 14 × 40 = 560 Kilogr. in 12 Stunden, oder 46,66 Kilogr. in einer Stunde für den Effekt von 16 Pferden wäre.31) Wenn man diese Zahlen mit den erhaltenen Resultaten vergleicht, so ist man genöthigt zu erkennen, daß die in Frage stehende Maschine weit hinter den gewöhnlichen Maschinen dieser Art zurük steht.

Der größte Fehler dieser Maschine besteht indessen in der Ungleichförmigkeit

31)

Die Maschine hätte nämlich, wenn sie die Wirkung von 16 Pferden hervorgebracht hätte, im Verhältnisse von 14,9 zu 16, statt 77 Kilogr., 88 Kilogr. in jeder Stunde zu ihrem Betriebe nöthig gehabt, folglich beinahe das Doppelte von Cavé's Angabe. A. d. Ue.