Text-Bild-Ansicht Band 41

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festhalten, befestiget werden. Diese Dekel tragen die Achsen ff, auf welchen der Cylinder im Ofen ruht. Der Cylinder ist hier in der Stellung dargestellt, welche man ihm gibt, wenn er gefüllt werden soll; er wird durch das hölzerne Dreiek g in dieser Stellung erhalten. Der Schlüssel h dient dazu, um den Cylinder bei seinen Achsen umzudrehen; man braucht zu diesem Behufe nur das einspringende Vierek i dieses Schlüssels an das vorspringende Vierek j einer der Achsen zu bringen, und mit dem Hebel des Schlüssels, je nachdem es nothwendig ist, rechts oder links zu drehen.

Fig. 17, Karren aus Eisen, mit welchem man die Cylinder in den Ofen hinein und wieder heraus bringt. Die Cylinder werden hierzu auf das Ende k des Karrens gebracht, wo sie durch die halbmondförmigen Stüke ll in ihrer Lage erhalten werden. Der Karren wird durch den Griff x, der einen Hebel bildet, geführt. Alle Stüke dieses Wagens sind aus Eisen.

Fig. 18, Calcinirofen im Aufrisse mit hinweggenommener Schließplatte J. n, Eingang zum Herde; o Bogen aus Eisen, auf dessen Scheitel die Achse eines der Cylinder ruht. ppppp Haken zur Aufnahme der Achsen der übrigen Cylinder. Diese Haken sind an einer Eisenstange von 6 Linien Dike und 18 Linien Breite befestigt; diese Eisenstange ist beiläufig wie die Wölbung des Ofens geformt, und unten an der Platte aus Gußeisen q, die das Dach des vorderen Theiles des Ofens bildet, befestigt; nach Oben ist dieselbe durch zwei, an dem Scheitel ihrer Krümmung angeschweißte Schweife an die Wölbung des Ofens eingerammelt.

Fig. 19 Horizontaler Durchschnitt des Ofens nach der Linie AB in Fig. 18; man sieht hier die Einrichtung des Rostes r und der Platte aus Gußeisen q.

Fig. 20, Senkrechter Durchschnitt des Ofens nach der Linie CD in Fig. 19. Die Buchstaben sssss bezeichnen die Oeffnungen in der Mauer, welche den Haken ppppp und der Aushöhlung o entsprechen, und die gegen den Grund des Ofens gerichteten Achsen der Dekel der Cylinder aufnehmen. Diese Löcher sind aus kleinen, gußeisernen, in das Gemäuer eingerammelten Büchsen gebildet. t Oeffnung, durch welche der Rauch in den Rauchfang geht, und die von einer Röhre aus Gußeisen gebildet wird.

Fig. 21, Schließplatte zum Verschließen des vorderen Theiles des Ofens; sie hat 6 Löcher, welche den Achsen der vorderen Cylinderdekel entsprechen. An ihr befindet sich der Griff v und ein kleines Thürchen x, welches zur Leitung der Calcinirung dient. Wird diese Platte an ihre gehörige Stelle gebracht, so stüzt sie sich gegen die Eisenstange p, und schließt auf diese Weise ziemlich genau mit den