Text-Bild-Ansicht Band 94

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welche durch eine im oberen Ende des Messers befindliche Spalte in das Vorderende des Hobels eingeschraubt ist, theils mit Hülfe eines von dem vorderen Hobelende in die Spalte hineinragenden Bolzens D in feste Lage gebracht. Der Bolzen D ist nothwendig, um das Messer in perpendiculärer Lage zu erhalten und ein Seitwärtsweichen desselben während des Gebrauchs zu verhüten. E, E sind die Hobeleisen, welche, anstatt wie gewöhnlich mit Hülfe von Keilen, im vorliegenden Fall durch Schrauben F, F befestigt werden. Diese Schrauben werden durch die in den oberen Enden der Hobeleisen befindlichen Spalten in den Hobelschaft geschraubt. L ist die Oeffnung des Hobels; P ein von demselben abstehender Rahmen, welcher oben an den Vordertheil A¹ des rechten Hobels befestigt ist, und in einer oben an dem Vordertheil des linken Hobels befindlichen Vertiefung R, R gleitet. Die äußeren Kanten des Rahmens P sind nach Innen und die inneren Kanten der Vertiefung R, um den ersteren zu entsprechen, nach Außen abgeschrägt. Nach der Länge, bis auf welche der Rahmen P in der Vertiefung R verschiebbar ist, richtet sich der Abstand oder Spielraum zwischen beiden Hobeln. Dieser Abstand läßt sich je nach den Dimensionen der Bretter abändern.

Um die Hobel in jedem beliebigen Abstand von einander festzustellen, ist an dem Rahmen P eine Schraube T angebracht, welche in eine in der Vertiefung R befindliche Mutter greift. Die Schraube T ist mit einem verschiebbaren Polster (cushion) S versehen, mit dessen Hülfe sie an jede beliebige Stelle des Rahmens P geschoben werden kann, und die Seiten des Polsters sind nach den inneren Kanten des Rahmens abgeschrägt. I ist eine Schiene (fence) zur Regulirung des Abstandes zwischen der Leiste (check or fillet) und dem Vordertheil der Diele (deal); L² innere Metallkante dieser Schiene. K ist ein dem P ähnlicher Rahmen, welcher an dem inneren Ende vorn an dem linken Hobel befestigt ist, und M, wovon Fig. 6 eine abgesonderte Ansicht liefert, ist ein dritter Rahmen, welcher an die äußere Kante der Schiene I befestigt ist. Der Theil M gleitet innerhalb des Theils K und beide Theile sind da, wo sie mit einander in Berührung kommen, entsprechend abgeschrägt. Der untere Theil M enthält eine Schraube N und der obere eine verschiebbare Mutter O, so daß die Schiene, nachdem sie in die erforderliche Lage gebracht worden ist, festgestellt werden kann, indem man die Mutter O über die Schraube N bringt und eine in die andere schraubt.

Um die der Leiste (fillet) zu gebende Höhe zu reguliren, bedient man sich eines Aufhälters (stop), welcher in den Figuren 7 und 8 abgesondert in der Seitenansicht und im Grundrisse dargestellt ist. Der Theil V dieses Aufhälters paßt in eine an dem vorderen Ende