Text-Bild-Ansicht Band 83

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Die Stelle der Schlangenwindung c vertritt hie und da die Fig. 43 im verticalen Durchschnitt, und Fig. 44 im Grundrisse dargestellte Führung.

Diese Führung besteht aus einem Ring k, k, an dessen äußeren Seiten eine schwach konisch zulaufende Schraube angebracht ist, von welcher zwei Bügel i, i nach Innen sich erstreken, und das Rohr l tragen. Durch dieses Rohr muß die Spindel a des Bohrers gestekt werden. Nachdem das Messer an denjenigen Theil des Holzes, wo man ein Loch zu bohren hat, angelegt worden ist, so wird anfangs nur die Mündung des Loches eingeschnitten, und dann die ringförmigen Führungen fest in diese Mündung eingeschraubt. Beim Verlauf des Bohrens wird das vorschreitende Messer von der durch das Rohr gleitenden Spindel geleitet.

Bei dem zuerst beschriebenen Apparate gelangen die Späne in Folge der Umdrehung der Schlangenwindung aus dem Bohrloche; beim zweiten Apparate fallen sie durch die zwischen dem Ring k und dem Rohr l befindliche Oeffnung.

Die Ansprüche des Patentträgers beziehen sich auf die Anwendung beweglicher Messer und Führungen von verschiedener Größe, welche sich je nach Umständen befestigen, abnehmen und durch andere ersezen lassen, um Löcher von verschiedenem Durchmesser zu bohren und das Schleifen der Messer zu erleichtern.

LXVI. Beschreibung einer von Hrn. Peter Laederich construirten Maschine zum Reinigen des Getreides, nebst einem Auszuge des darüber von Hrn. Cook der Mülhauser Industriegesellschaft erstatteten Berichtes.

Aus dem Bulletin de la Soc. industr. de Mulhausen, 1841, No. 71, S. 128.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Fig. 17 ist die obere Ansicht der Maschine.

Fig. 18 ein verticaler Längendurchschnitt durch die Achse des Bürstencylinders nach der Linie C D der Fig. 17.

Fig. 19 eine Endansicht der Maschine von der Seite, wo das gereinigte Getreide herauskommt.

Fig. 20 ein verticaler Querschnitt nach der Linie A B der Fig. 18.

Fig. 21 ein Durchschnitt des Bürstencylinders in der Richtung seiner Achse.