Text-Bild-Ansicht Band 73

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Dieselbe Wirkung von zwei zu zwei findet Statt, wenn man die Zahl der Kreise vermehrt, vorausgesezt, daß sie von zwei zu zwei denselben Durchmesser beibehalten, wie in Fig. 6 zu ersehen.

Die beiden Ziehstangen f, g, h, i mit ihren Zahnrädern, wie man sie in Fig. 4 sieht, schienen mir die hier ausgesprochenen Bedingungen zu erfüllen. Läßt man die Welle e statt der Curve einer geraden Linie folgen, so wird die Wirkung dessen ungeachtet dieselbe bleiben.

Um eine Beschreibung, welche doch immer noch Vieles zu wünschen übrig lassen dürfte, nicht zu sehr in die Länge zu ziehen, will ich zur Unterstüzung des Gesagten der Zeichnung nur eine im Kleinen angeführte Idee dieser Art von Transmission beifügen. Ich finde mich um so mehr hiezu veranlaßt, als es mir scheint, daß sie auf demselben Principe beruhen dürfte, wie der Mechanismus, dessen man sich in der Astronomie bedient, um den Parallelismus der Erdachse an den verschiedenen Punkten der Erdbahn zu zeigen. Bemerken muß ich übrigens, daß es fern von mir ist, die Anwendung der Ziehstangen zur Transmission der Spulen an die Spindelbänke als von mir ausgehend auszugeben, indem ich diese Anwendung bereits zu Manchester gesehen habe. Dagegen ist es mir gelungen, die aus der Ortsveränderung des Wagens erwachsende Rotationsbewegung (einen Uebelstand, den ich nicht nur an allen mit Schnüren getriebenen Spindelbänken, sondern auch den mit Getrieben versehenen, an welchen ich die Transmission mittelst Ziehstangen angewendet sah, beobachtete), aufzuheben.

Da die durch Riemen bewerkstelligten Transmissionen, deren man sich an gewissen Spindelbänken bedient, demselben Geseze unterstellt werden können, wie die Transmissionen mit Getrieben, so glaubte ich hier eine derartige Transmission in einem Querdurchschnitte darstellen zu müssen, und zwar in einer Stellung, in welcher deren Nachtheile am besten in die Augen springen.

In Fig. 7 ist a die Hauptwelle; b, c sind die Spannungsrollen; d die an dem Wagen befindliche Rolle.

In Fig. 8 sieht man dieselbe Art der Transmission mit Hinweglassung der Spannungsrollen, damit sich die Umlaufsbewegung leichter schäzen läßt. In Fig. 9 sieht man dieselbe Transmission mit Riemen und zwei Rollen von gleichen Durchmessern.

In Fig. 7 und 8 läuft die Rolle d um, wenn sie ihren Ort verändert, was in Fig. 9 keineswegs der Fall ist. Wenn man nämlich Fig. 8 nimmt, und den Kreis d die verschiedenen Stellungen d', d'' durchlaufen läßt, so wird man finden, daß das Ende b des Riemens, indem es sich um den Kreis a aufrollt, die Curve oder Kreisabwikelung