Text-Bild-Ansicht Band 72

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jene, deren andere Ende nicht mit den Polen der Batterie verbunden sind, kein elektrischer Strom gehen.

Ein auf die beschriebene Art eingerichteter Apparat ist auf Tab. II abgebildet.

Fig. A und B, Abtheilung I, zeigen die Scheibe, worauf zwanzig Buchstaben verzeichnet sind; im Ganzen sind fünf Magnetnadeln, 1, 2, 3, 4 und 5 vorbanden, um dieselben zu signalisiren. Diese Magnetnadeln sind die äußeren Nadeln von eben so vielen astatischen, deren einzelne Theile man in natürlicher Größe in Fig. C, D, E, F und G sieht. 6 ist in allen diesen Figuren die horizontale Achse, worauf die zwei astatischen Nadeln befestigt sind; 1 ist die äußere und 7 die innere Nadel. Leztere ist in den zahlreichen Windungen 8 eingeschlossen, welche der Leitungsdraht um den leichten hölzernen Rahmen 10 macht. Der Rahmen 10 dient dazu, die Windungen an ihrer Stelle zu erhalten und um darin einen engen Raum für die innere Nadel 7 zu lassen, worin sie sich bewegen kann, wie man in Fig. F sieht. Dieser Rahmen besteht aus zwei Theilen (siehe Fig. D und G), zwischen welchen ein kleiner Raum für die Achse 6 gelassen ist, wie man es im Grundriß Fig. C sieht. Vermittelst dieses Zwischenraums läßt sich auch die Achse 6 mit der inneren Nadel 7 an ihren Plaz in den Windungen bringen. Die zwei Theile des Rahmens 10 sind dadurch verbunden, daß ihre zwei äußersten Stüke von einem Theil zum anderen hindurch gehen und beiden gemein sind; ferner durch andere Querstüke 11, welche auch dazu dienen, den Rahmen 10 an die Rükseite der senkrechten, die Scheibe bildenden Tafel A zu befestigen. Die Zapfen an den zwei Enden der Achse 6 werden in Zapfenlöchern gehalten, die sich in den Enden von Schrauben befinden, welche durch zwei horizontale Metallstangen 12,12 gehen, von denen sich eine auf der Vorderseite der Scheibe A und die andere auf ihrer Rükseite befindet; diese beiden Stangen 12 werden an den Enden von horizontalen Pfeilern 13, die auf jeder Seite von der senkrechten Tafel hervorstehen, gehalten. Die Scheibe A ist an den Stellen, wo die Windungen 10 hinter ihr angebracht sind, sehr dünn, damit die auf der Vorderseite der Scheibe A befindliche äußere Nadel 1 nicht weit von den Windungen 8 entfernt ist; der Leitungsdraht, welcher auf jede einzelne Nadel oder auf jedes eine astatische Nadel bildende Nadelpaar 1,7 wirken muß, ist zuerst, wie bei 8, um die eine Hälfte des Rahmens 10 gewunden, geht dann hinüber zur anderen Hälfte und windet sich um diese herum, so daß die Windungen in derselben Richtung bei beiden sind. Zu diesen Windungen nehmen wir Kupferdraht von beiläufig 1/13 Zoll Durchmesser mit Seidengarn fest umwunden; für die Leitungsdrähte zwischen