Text-Bild-Ansicht Band 67

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viel Kupfer oder Gewichte, bis das Gleichgewicht eintritt. Ferner nehme man das Gold aus der Schale linker Hand und lege es in die zur rechten. Von dem Kupfer oder Gewichten aber lege man so viel in die andere Schale, bis das Gleichgewicht hergestellt ist, so wird genau so viel Kupfer oder Gewicht bei dem Golde liegen bleiben, als feines Gold nöthig ist, um das 11 3/4 karätige Gold auf 13 1/16 Karat zu bringen.

Man hat also nur noch das bei dem Golde liegende Kupfer oder Gewicht mit feinem Golde auszutauschen, indem man das Kupfer herausnimmt und das ihm entsprechende Gewicht feines Gold hinzulegt. Somit wird man genau so viel feines Gold erhalten haben, als erforderlich ist, das 11 3/4 karätige zu 13 1/16 karätigem Golde zu machen.

Alles in diesen zwei Beispielen Gesagte läßt sich auf folgende Regeln zurükführen:

1) Man stelle den Schieber linker Hand auf den Karat, den das zu legirende Gold hat;

2) den anderen Schieber rechter Hand stelle man auf den Karat, den man dem Golde geben will;

3) bringe man die Waage ins Gleichgewicht mit Schroten auf der kleinen Waagschale;

4) lege man das Gold in die linke und das Kupfer in die rechte Schale, und bringe die Waage ins Gleichgewicht;

5) man wechsle Gold und Kupfer gegenseitig in ihren Schalen, bis das Gleichgewicht hergestellt ist, so wird bei dem Golde so viel Kupfer liegen bleiben, als die verlangte Karatirung erfordert.

Dieses Verfahren wird auch bei der Legirung aufwärts befolgt, nur mit dem Unterschiede, daß man sich an die umgekehrte Scale hält, und die Schieber nach dieser stellt.25)

LXXV. Ueber einen verbesserten Hohofen. Von Thomas Deakin an den Blaena von Iron Works.

Aus dem Mechanics' Magazine, No. 721.

Mit einer Abbildung auf Tab. V.

Ich unterstelle hiemit der Einsicht und Prüfung aller Sachverständigen einen Hohofen, der zum Schmelzen von Eisenerzen und anderen Erzen bestimmt ist, und den man aus Fig. 31 ersieht.

25)

Der Preis einer solchen Legirwaage sammt Stativ und Etui ist 28 fl. im 24 fl. Fuß.