Text-Bild-Ansicht Band 53

Bild:
<< vorherige Seite

ein Strom kaltes Wasser mittelst der Pumpe R durch die Röhre S und durch den Behälter K, K getrieben, der dann bei der Röhre T austritt.

Diese Figur ist jedoch bloß als zur Erläuterung der Principien, auf denen dieser Theil meiner Verbesserung beruht, dienend zu betrachten. Durch einen nach demselben erbauten Apparat kann ein beträchtlicher Antheil der Hize des aus einer Dampfmaschine austretenden Dampfes, während er den Verdichtungsproceß erleidet, an den Dampfkessel übertragen werden, um daselbst neuerdings wieder zur Erzeugung eines elastischen Dampfes beizutragen.

Sollen nun diese Principien auf eine Maschine angewendet werden, die durch die Expansivkraft der atmosphärischen Luft oder anderer Gase betrieben wird, so leite ich die Operation nach der aus Fig. 17 ersichtlichen Art und Weise. Man sieht aus dieser Figur nämlich, daß die Luftpumpe N am Grunde dem Zutritte der atmosphärischen Luft geöffnet ist, und daß hiedurch ein Volumen kalte Luft durch den mit I, I bezeichneten Theil des Kühlapparates geleitet wird, um daselbst einen Theil der Hize des austretenden heißen Luftstromes aufzunehmen. Die Luft gelangt, nachdem sie sonach erwärmt worden, durch die aufsteigenden Röhren Q in die Kammer Z, welche sich am Scheitel des Generators befindet, von wo sie dann durch kleine gerade Röhren y, y, y beinahe bis auf den Boden des Generators herab gelangt, um daselbst in das Wasser oder in das sonstige flüssige Heizmedium überzugehen, und nachdem sie durch dieses Medium in kleinen Blasen emporgestiegen, in höchst elastischem Zustande durch die Röhre B in den arbeitenden Cylinder zu treten.

Nachdem die erhizte Luft auf den Kolben des arbeitenden Cylinders gewirkt, gelangt sie durch die Austrittsgänge in den Verdichter, wo sie dann auf ihrem Durchgange durch die Röhren a, a, d, d und e, e ihre Hize auf dieselbe Weise an das abkühlende Medium abgibt, auf welche diese oben beim Dampfe gezeigt wurde, um endlich in die atmosphärische Luft zu entweichen.

Damit der atmosphärischen Luft oder dem sonstigen permanenten Gase ohne Nachtheil für das Gefäß, in welchem sie erhizt wird, ein hoher Temperaturgrad mitgetheilt werden kann, wende ich in dem Generator ein flüssiges Medium an, welches im Verhältnisse zu der Temperatur der Flüssigkeit unter einem solchen Druke gehalten werden muß, daß kein Sieden entstehen kann. Und im Falle ja ein Theil des Heizmediums durch Verdampfung verloren geht, kann dieser Verlust wieder durch den Füller E ersezt werden, indem dieses Quantum mit der austretenden Luft durch den Verdichter in den