Text-Bild-Ansicht Band 53

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Behälter oder Brunnen L hinab gelangt, und daselbst von der Pumpe O in den Generator getrieben wird.

Bei dem eben beschriebenen Apparate dienen die Röhren e, e, e und das Gehäuse K, in welchem sie enthalten sind, lediglich zur Verdichtung jener kleinen Portion Dampf, die aus dem Füller E entweicht; sie können daher auch im Verhältnisse zu dem ganzen Kühlapparate weit kleiner gebaut seyn, als sie in der Zeichnung dargestellt sind, während der Behälter J, J im Verhältnisse zu dem ganzen Apparate in diesem Falle größer seyn sollte. Ich muß jedoch bemerken, daß in den Zeichnungen überhaupt keine bestimmten Verhältnisse angegeben sind, sondern daß sie bloß zur Erläuterung der Principien meiner Erfindung dienen.

Meine Verbesserungen an den Kesseln und Oefen ersieht man aus Fig. 18 und 19, Fig. 18 ist ein Durchschnitt durch die Mitte der Kessel und Oefen. Fig. 19 gibt eine horizontale Ansicht der vereinigten Kessel und Oefen, woran einer der Rauchfange und der Scheitel des Kessels abgenommen sind. Der Kessel besteht aus einem Gehäuse, welches mit einer dünnen, das Feuer umgebenden Schichte Wasser versehen ist, und aus einem senkrechten Theile, der gleichfalls Wasser enthält, durch welches die Flamme und die in dem Ofen erzeugte Hize in röhrenförmigen Feuerzügen geleitet wird. Die Basis oder der horizontale Theil des Kessels, in welchem sich das Feuer befindet, besteht aus doppelten, in einer Entfernung von beiläufig 2 Zollen von einander angebrachten, und durch Bolzen an einander befestigten Eisenplatten, zwischen denen also ein hinreichender Raum für das Wasser a, a, a, welches das Feuer überall umgibt, bleibt. Dieser Wasserbehälter communicirt mit dem senkrechten Theile b, b des Kessels, durch welchen die Röhren c, c, c, die die Feuerzüge bilden, emporsteigen. Diese Röhren, die oben in den Rauchfang führen, sind an den oberen Theilen gebogen, damit die Gefüge durch die Ausdehnung und Zusammenziehung des Metalles keinen Schaden leiden.

Ein hohler Steg d, der sowohl am Scheitel, als an den Seitenenden mit der die Feuerstelle umgebenden Wasserschichte communicirt, steigt so weit herab, daß der Rauch aufgehalten und gezwungen wird, unmittelbar über das brennende Heizmaterial zu streichen, um auf diese Weise, indem der Rauch mit einem von dem Aschenloche her eintretenden Luftstrome in Berührung kommt, eine vollkommnere Verbrennung zu bewirken.

Das Speisungsrohr, durch welches die Luft in den Ofen geleitet wird, wie dieß bei Fig. 16 beschrieben wurde, sieht man bei e,