Text-Bild-Ansicht Band 53

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Dampferzeuger zurükzuführen, obschon sich auch hier durch Aussikern sowohl als durch andere Ursachen ein kleiner Verlust ergeben muß. Um nun diesen Verlust an Wasser wieder zu ersezen und auszugleichen, bediene ich mich des sogenannten Füllers E, auf den ich mich schon oben bezog, und den ich nun ausführlicher beschreiben will.

Dieser Füller besteht nämlich aus einem Gehäuse E, Fig. 16, mit zwei Scheidewänden g, g, in welche die Enden der Röhren h, h eingelassen sind. Der Raum zwischen den beiden Scheidewänden ist zum Theil mit Wasser, welches die Röhren h umgibt, ausgefüllt. Der aus der Röhre D austretende Dampf, welcher durch diese Röhren h, h strömt, erhöht die Temperatur des Wassers in dem Gehäuse E, er bewirkt, daß Dampf aus demselben erzeugt wird, und dieser Dampf steigt in die Kuppel i empor, aus der er durch die kleine Röhre k in die an dem Ende des Gehäuses E befindliche Kammer tritt, und sich daselbst mit dem aus der Maschine austretenden Dampfe vereinigt, um mit diesem in den Verdichter und in den Behälter L zu gelangen.

Bei der Anwendung dieser Principien auf einen Dampfwagen lasse ich den austretenden Dampf in geschlossene Kühlgefäße entweichen, in welchen Kühlgefäßen sich eine große Anzahl von Röhren, durch welche Hie kalte Luft strömt, befindet. So wie der Dampf nämlich mit den Oberflächen dieser Kühlröhren in Berührung kommt, tritt eine bedeutende Verdichtung ein.

Fig. 23 und 24 zeigen einen Aufriß und einen horizontalen Durchschnitt eines für einen Dampfwagen gebauten Verdichters. Er besteht aus Metallplatten a, a, a, in denen sich eine Menge von Löchern befindet, in welche die kleinen Röhren b, b, b eingelassen und eingelöthet sind. Der aus der Maschine austretende Dampf gelangt durch die Röhre c in das Gehäuse, verbreitet sich daselbst zwischen den Röhren, und wird durch die Berührung, in die er mit deren kalten Oberflächen geräth, verdichtet. Das verdichtete Wasser läuft durch die Röhren d, d in gehörige Behälter, während der Dampf, welcher allenfalls nicht verdichtet wird, durch die Röhren e, e in den Rauchfang entweicht. Der Luftstrom, welcher durch einen Windfang oder durch irgend eine andere geeignete Vorrichtung durch die Röhren getrieben worden, wird, nachdem er auf seinem Fortschreiten durch die Röhren b erhizt worden, aus der Kammer f durch die Röhre g in das Aschenloch des Ofens getrieben, so daß also dessen Hize an den Dampferzeuger abgegeben wird.

Handelt es sich um eine Maschine, welche durch die Ausdehnungskraft von Luft oder irgend einer permanenten Gasart betrieben werden soll, so muß ein Apparat angebracht werden, durch welchen die