Text-Bild-Ansicht Band 53

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Fig. 25 und 26 ein Paar nach diesen Principien gebaute Maschinen, die sich hauptsächlich für die Marine, so wie auch zu anderen Zweken eignen, abgebildet. Die parallele Bewegung, so wie der Apparat zur Steuerung der Schieberklappen ist in diesen Figuren weggelassen, indem sie zur Erläuterung gegenwärtiger Erfindungen nicht nöthig waren.

Fig. 27 ist ein senkrechter Durchschnitt durch den oberen Theil des Gestelles nach der Linie a, b. Fig. 28 ist ein anderer horizontaler Durchschnitt durch den Boden des Gestelles nach der Linie c, d. Fig. 29 stellt einen senkrechten Durchschnitt nach der Linie e, f, und Fig. 30 einen ähnlichen Durchschnitt nach der Linie g, h vor.

Alle diese Zeichnungen sind zur Darstellung der Einrichtung der Kühlkammern und der Durchgangsröhren für den austretenden Dampf bestimmt. In den zulezt erwähnten Figuren beziehen sich die beigefügten Buchstaben auf die entsprechenden Theile des bei Fig. 16 beschriebenen Apparates.

A ist der Generator und der Ofen; B die Einführungsröhre; C der arbeitende Cylinder; D die Austrittsröhre, die in den Füller E führt, aus welchem der austretende Dampf in die Kammer G übertritt, um hierauf durch die Röhren a, a, a in das Gefäß H und dann in die Kammern g, g überzutreten. Nachdem der Dampf hierauf durch die Leitungsgange h, h emporgestiegen, tritt er in die Kammern i, i, und dann durch die in dem Gefäße I enthaltenen Röhren d, d, d hinab. Ist dieß geschehen, und ist der austretende Dampf in der Kammer k angelangt, so steigt er durch l in die obere Kammer m, aus der er durch die in dem Gefäße k enthaltenen Röhren e, e, e in den Behälter oder in den sogenannten Brunnen L gelangt, um dann aus diesem von der Pumpe N aufgezogen, und von der Heißwasserpumpe O durch die Röhre P in das Gefäß geleitet zu werden, aus welchem er durch die Röhre Q in den Generator übergeht. Das für das dritte Kühlgefäß K, K nöthige kalte Wasser wird von der Pumpe R durch die Röhre 8 in diese Gefäße getrieben, und durch die Röhre T entleert. Die zur Speisung des Ofens nöthige Luft steigt durch die Gefäße H, H empor, und strömt dann auf die angegebene Weise durch die Züge M. Der Füller E kann auf irgend eine geeignete Weise mit Wasser gespeist werden.

Schließlich muß ich bemerken, daß, obschon ich den austretenden Dampf durch verschiedene Röhrensysteme leitete, doch auch derselbe Zwek dadurch erreicht werden kann, daß man das Gegentheil befolgt, d.h. indem man das Kühlmittel durch die Röhren, und den Dampf durch die Gefäße in einander entgegengesezten Richtungen leitet.